Leserbrief: Kommunalreform

Leserbrief: Kommunalreform

Zum Klartext "Zu früh gefreut?" (TV vom 10. November) schreibt dieser Leser:

Am Beispiel der Renovierung der Realschule plus in Thalfang problematisiert Frau Ebner Folgen der Kommunal- und Verwaltungsreform. Ich stimme Frau Ebner in ihrer Bewertung zu, weil sie diese Reform als wenig durchdacht und als Flickschusterei bezeichnet. Nicht zustimmen kann ich in dem Punkt, dass sie die schulische Situation in Thalfang, Speicher und Kelberg in einen "Topf wirft". Für die Kelberger Grundschule und Realschule plus ist die Verbandsgemeinde und nicht der Kreis als Schulträgerin zuständig! Für den guten baulichen Zustand und die optimale mediale Ausstattung hat die Verbandsgemeinde viele finanzielle Mittel investiert. Pro Schüler sind in Kelberg im Vergleich zu anderen Schulen im Landkreis die höchsten Beträge im Haushalt veranschlagt worden. Das Gutachten der Uni Trier kam unter anderem wegen der überzeugenden Situation der Schulen in Uersfeld und Kelberg zu dem Ergebnis (zweite Option), dass die Verbandsgemeinde Kelberg ihre Zukunft eigenständig gestalten kann. Die Verbandsgemeinde Kelberg wird auch weiterhin durch Investitionen in die Schulen einen wichtigen zukunftsorientierten Beitrag leisten, um dadurch eine wichtige Voraussetzung für ihre Selbstständigkeit zu garantieren. Alois Kapell, Kelberg (Anm. der Redaktion: Der Autor ist Vorsitzender des Arbeitskreises "Die VG Kelberg muss bleiben")

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