Leserbrief : Hindernis geschaffen

Leitplanken

Zum  Artikel „Neue Leitplanken am Radweg“ schreibt dieser Leser:

Der Artikel hat mir aus der Seele gesprochen. Er zeigt auf, mit welcher Unkenntnis die Verantwortlichen ein Hindernis geschaffen und eine erhöhte Unfallgefahr in Stein gemeißelt haben. Bei der Bekanntgabe dieses Vorhabens habe ich mich an die Tourist-Info, den Naturpark Südeifel und die Straßenmeisterei gewendet und wurde dort nach Koblenz verwiesen. Entnervt gab ich auf.

Die daneben befindliche Wanderbrücke und Anbindung an die Hauptstraße überquerten mehr als  50 000 Wanderer und Spaziergänger —  trotz fehlender Hinweisschilder: „Achtung Hauptstraße“, was aufzeigt, wie beliebt dieser Weg ist.Diese Zahl ist durch den hiesigen Wanderverein durch den Startkartenverkauf bei IVV-Wanderungen und Verkehrszählungen belegbar. Der Wanderweg Nummer 22 wird abrupt unterbrochen und verlängert sich über die Hauptstraße, deren Benutzung nicht so gewünscht ist. Eine Lücke in die Leitplanken zu bauen, wäre zu gefährlich. 50 000 Wanderer gehen nicht blind durch die Landschaft.

Überall sollen jetzt Kümmerer  sich um Verbesserungen bemühen, die anderweitig nicht zu lösen wären. Wie will dieser Kümmerer mich überzeugen, die rechts und links im Wald befindlichen Treppen und Handläufe instandzuhalten, wenn der Weg einfach so abgeriegelt wird? Ich repariere auf jeden Fall keine Stufen und Handläufe mehr, weil meine Arbeit wertlos wird. Hier gab es noch nie einen Unfall trotz fehlendem Schild: „Vorsicht Hauptstraße“. Während der Ausbaumaßnahme der Straße stand dort das Schild: „Mittellinie fehlt.“ Frage: Wie merkt man das? Kommt nachher auch ein Schild hin: „Mittellinie wieder da?“ Es gibt noch an tausenden Überquerungen abgerundete Leitplanken. Werden diese Übergänge jetzt auch gesperrt? Für Führungen und weitere Infos stehe ich gerne zur Verfügung.