Liebe zu Karneval und Musik

Liebe zu Karneval und Musik

BITBURG. Klein haben sie angefangen und groß sind sie innerhalb einer Session rausgekommen: Die Band "De´ Hofnarren" mischen mittlerweile viele Kappensitzungen auf.

Karneval in der Eifel: Das bedeutet Stimmung bis zum Abwinken mit Helau, Alaaf und Tusch. Seit einem Jahr vernimmt der Jeck in der fünften Jahreszeit neue, härtere Töne. Mit kölschen Karnevalskrachern und rockigen Songs sorgt die Karnevals-Cover-Band "De´ Hofnarren" für Fastnachts-Laune in der Region. Den musikalischen Anfang nahm alles in der Session 2004/05. Thorsten Assion, damals Prinz des Bitburger Karnevalsvereins "Freunde der Bütt", rief seine Freunde als "Hofband" zusammen. Sie sollten das Prinzenpaar musikalisch begleiten. Der Jux für eine Session schlug ungeahnte Wellen. Bei ihren Auftritten war die Begeisterung der Jecken nicht zu bremsen, der Tanz auf den Bänken ein Muss.Sechs heiß begehrte Hofnarren

So war für die Band bald klar: Aufhören geht nicht. Assion tauschte sein königliches Zepter gegen einen E-Bass ein, und tingelt seitdem mit seinen Freunden von Auftritt zu Auftritt. Und davon gibt es zur Genüge. Die sechs Jungs sind begehrt. In dieser Session sind sie mit 23 Auftritten ausgebucht. Ein Blick auf ihren Terminplan bestätigt das. Ist die Band bis morgens 5 Uhr noch in Bitburg auf der Kappensitzung, wird sie bereits um 11.11 Uhr auf der Herrensitzung in Trier-Irsch erwartet, weiterrocken inklusive. Da leidet auch schon mal das Privatleben. Auch für die Session 2006/07 gibt es bereits feste Termine für die Band.

Gemeinsam teilen Elmar Fank (Gesang), Carsten Larusch (Akkordeon), Jörg Kappes (Percussion), Niko Urmes (Schlagzeug), Ralph Schleidweiler (Gitarre), Thorsten Assion (Bass) und der Mann fürs Technische, Michael Jakobs, die Liebe zum Karneval sowie etwa zehn Jahre Musikerfahrung.

Zusammen schweißen die gemeinsamen Fahrten mit dem Tour-Bus und ihr Einheits-Look: Schwarze Anzüge und bunte T-Shirts mit Narrenkäppchen. Ganz in Weiß überstrahlt sie nur der Sänger Elmar Fank. Pflichtbewusst nimmt der jeden Termin wahr. Denn in der Karnevalszeit gilt: Krank sein gibt´s nicht. Auch nicht mit 40 Grad Fieber. Auf der Bühne kam dann doch das physische Aus für Fank. "Der Rest der Band spielte dennoch weiter. Spontan wurden wir vom begeisterten Publikum begleitet", sagt Assion. Aus den Kehlen der Bandmitglieder strömten Lieder von "De Höhnern", "Bläck Föös" bis hin zu "Brings".

Sorgten die Vollblutmusiker noch vor einem Jahr mit den Klassikern "Hey Kölle", "Viva Colonia" und "‚Superjeilezick" für Stimmung, sind in dieser Session bereits 30 Lieder in ihrem Repertoire zu finden. Auch auf technischem Gebiet hat die Band aufgerüstet, so dass sie dank des digitalen Mischpults binnen weniger Minuten auf den Instrumenten spielen kann. Assion: "Der zeitaufwendige Soundcheck vor dem Auftritt entfällt. Das Programm kann fast ohne Unterbrechung ablaufen."

Informationen zur Band wird es in Kürze im Internet unter www.dehofnarren.de geben.

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