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Liedermacher-Festival im Haus Beda in Bitburg

Kultur : Liedermacher treffen sich in Bitburg

Beim Liedermacher-Festival waren 60 Besucher dabei. Das Haus Beda war damit ausverkauft. Mehr Plätze durften wegen der Corona-Pandemie nicht besetzt werden.

Organisator André Käpper hat eine Zeit der Ungewissheit durchlebt. „Es war lange unklar, ob und unter welchen Bedingungen wir das Liedermacher-Festival überhaupt durchführen könnten. Sei´s drum, es hat jetzt stattgefunden und es hat sich einmal mehr gelohnt“, so der Eifeler Songwriter.

Die Veranstaltung fand zum dritten Mal statt. Beim ersten Festival 2018 ging es um die Gründung eines regionalen Liedermacher Netzwerks. Das zweite Festival 2019 fokussierte sich auf die Unterstützung des regionalen NachwuchSes. „Das diesjährige Festival fand im Rahmen des Kultur-Sommers Rheinland-Pfalz unter dem Motto Nordlichter statt. Dabei stand der kulturelle Austausch mit internationalen Kollegen aus den skandinavischen Ländern im Vordergrund“, erläutert Käpper.

Mit dabei war das Duo Pia Fridhill mit ihrem „Elch-Pop“. Die gebürtige Schwedin und ihr Ehemann Jens Hoffmann schreiben eigene Songs, die ihre Wurzeln in den 70er Jahren finden und Soul-, Funk- Rock- und auch Elemente der Beatles souverän in einen kontemporären, akustischen Sound übersetzt – „Elch-Pop“ eben.

Der aus Lueå (Nordschweden) stammende Stefan Johansson entdeckte früh seine Liebe zur Gitarre. 1991 gründete er eine Rockband Namens „Vem Vet“ (Wer weiß) und wurde damit über die Stadtgrenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt. Auch er konnte mir seiner Performance in Bitburg überzeugen.

Der Darmstädter Thomas Gottschling ist in der Eifel aufgewachsen. Er begeisterte sein Publikum mit einfühlsamen Texten, vertont mit feinstem Pop Groove oder auch mit leiseren Tönen, mal solo oder mit Band.

Schließlich stand auch Organisator André Käpper selbst auf der Bühne. Er hat auf seiner Wanderschaft durch die verschiedensten Musikkulturen dieser Welt seine ganz eigene Klang- und Formensprache entwickelt. In seinen neuesten Songs präsentierte er vor dem Hintergrund der Berufsverbote für Künstler durchaus gesellschaftskritische Texte. So erlebten die Zuschauer einen wunderbaren Konzertabend mit vielen Geschichten und genussvoller Musik. Übrigens waren im großen Saal des Beda Hauses nur 60 Plätze freigegeben. Die waren aber auch alle besetzt.

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www.volksfreund.de