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LKW-Brand: Knapp an der großen Katastrophe vorbei

LKW-Brand: Knapp an der großen Katastrophe vorbei

Bitburg (scho) Er hatte in Luxemburg noch vollgetankt dann geriet der 7,5-Tonner auf der B 51 bei Bitburg in Brand. Der Lastwagen war bis unters Dach mit Heuballen beladen.

"Wir gehen davon aus, dass die Ladung sich wegen der Hitze selbst entzündet hat", sagt die Polizei. Wer in und um Bitburg unterwegs war, musste Geduld aufbringen. Rund um die Unfallstelle wurden die B 51, B 50 und B 257 gesperrt. In Richtung Trier standen rund 150 Fahrer größerer Wagen, die es nicht schafften zu wenden, über Stunden im Stau.
Für die Wehrleute war die Wetterlage mit mehr als 35 Grad extrem: "Wenn man im Schutzanzug direkt an so einem Brandherd steht, wo die Flammen zehn bis zwölf Meter hoch schlagen, ist das körperlich schon richtig belastend", sagt Burbach. Vier Wehrleute kollabierten. Kreislaufprobleme. Sie wurden vom DRK versorgt. "Wäre der LKW auch nur 300 Meter weiter in Brand geraten, hätten sich die Flammen in die Gärten der Häuser in der Lessingstraße gefressen", sagt Burbach, und weiter: "Nicht auszumalen, wenn der statt Heuballen irgendeinen Gefahrstoff geladen hätte."