"Lyrisches Attentat"

JÜNKERATH. (red) Der Eifelverein Jünkerath hatte kürzlich zu einer Lesung in das Eisenmuseum eingeladen. Unter dem Titel "Lyrisches Attentat auf Jünkerath" erfreuten Hobby-Autoren, die in Baumberg, südlich von Düsseldorf, zu Hause sind, die rund 75 Besucher.

Im ersten Teil wurden mit hintergründigem Humor Limericks und Gedichte vorgetragen. Im zweiten Teil erreichten die brillant betonten Gedichte und Zwiegespräche von Peter Wuillemet, Erich Grund, Ernst Riegner, Hans Meyer und Werner Weber sowie die lockeren Kurzgeschichten von Elisabeth Esser eine heitere und ausgelassene Höhe. Nach mehreren Beiträgen sorgte Lilia Weigandt mit einem ausgezeichneten Zwischenspiel auf dem Akkordeon für die notwenige Entspannung der Lachmuskulatur des Publikums. Dass der Funke übersprang, bewies das Gedicht "Isdochejal" von Peter Wuillemet, der die Zuhörer aufforderte, den Refrain "Isdochejal" mitzusprechen, was alle sehr gerne taten. Viel Beifall erhielt Werner Weber für seine Lieder, die er im Hans-Albers-Stil, begleitet von Lilia Weigandt, vortrug. Die Höhepunkte waren die Gedichte "Eifel", und "Mei Daschenuhr".