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Maffays Premiere auf Burg Satzvey

Maffays Premiere auf Burg Satzvey

Bekannte Namen auf der Nordeifeler Burg Satzvey: Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich hat bei der Vorstellung ihres Buchs "Männer - Leben, Träume und Passionen" Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Showgeschäft und Gesellschaft im Bourbonensaal der Burg begrüßt.

Satzvey. Prominenter Besuch bei der Buchvorstellung in Satzvey (Kreis Euskirchen): Erstmals dabei waren Musiker Peter Maffay und Rolf Sachs, der Industriellen-Erbe, der nach eigenem Bekunden immer wieder mit dem Playboy-Image seines Vaters Gunter zu kämpfen hat. Mit von der Partie waren auch der Chef der Kölner Kleider-Kette Dyckhoff und Extrem-Abenteurer Knut Bellinger.
Die Promis berichteten vor rund 200 geladenen Gästen aus ihrem spannenden Leben. Es sollte ein höchst vergnüglicher Abend werden.
"Um ehrlich zu sein und mit Verlaub, ich habe nicht geahnt, dass es so lustig sein würde", bemerkte ein gut aufgelegter Peter Maffay, der sich freute, einer der 20 porträtierten Männer im neuen Buch der Gräfin zu sein. Er erhalte viele derartige Anfragen, verriet er der Rundschau. Doch ihn habe die "besonders freundliche Art der Anfrage überzeugt".
Maffay war zur Buchpräsentation eigens aus Rumänien nach Satzvey gereist. Vom Kreis Euskirchen habe er wegen der Kürze der Zeit nicht viel gesehen, sagte er: "Nur die Einfahrt zur Burg."
Nicht alle 20 Protagonisten des Buches waren an diesem Abend zugegen. Gekommen war jedoch Frank Elbe, der als Diplomat an den Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung beteiligt war. Auch der Kölner Unternehmer Udo Madaus, der sich für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche eingesetzt hat, und der Euskirchener Mode-Unternehmer Robert Ley waren mit von der Partie.
Andere, wie Maffay oder Wendelin von Boch-Galhau, der Vorstandsvorsitzende von Villeroy & Boch, nahmen auf dem Podium Platz und plauderten aus dem Nähkästchen. Bellinger erzählte aus seiner Zeit als Abenteurer. Er berichtete, dass er sich Zeit seines Lebens lieber auf Entdecker-Touren in den Busch aufgemacht habe und die Geschäfte einem "gut funktionierenden Team" überließ. Seine Ausflüge in exotische Gefilde liefen nicht immer ohne Risiko ab. So habe ihn ein "weiß angemalter Medizinmann" im Süd-Sudan mit grünen Blättern vor dem Tod bewahrt.
Auch Sachs hatte Spaß. Dabei setzt der in London wohnende Designer und Wirtschaftswissenschaftler ausdrücklich nicht so sehr auf das Vergnügen, wie es sein Vater tat: "Erstmal habe ich die Seele eines Künstlers. Auf der anderen Seite bin ich irgendwo pflichtbewusst." Er habe das Glück, clevere (Ur-)Großväter gehabt zu haben, die einiges bewegt hätten. Daher habe er eine Verantwortung für künftige Generationen. kir