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Maler- und Lackierer-Innung Westeifel: Ausbildung zentrales Thema

Handwerk : Ausbilden ist zentrales Thema für Westeifeler Maler- und Lackierer-Innung

(red) Rund 30 Vertreter der Branche kamen nach Schön­ecken zur Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Westeifel. Im Mittelpunkt stand das Thema Ausbildung. Die Innung diskutierte an dem Abend über die Einführung von Blockunterricht an den Berufsbildenden Schulen.

„Bislang wird an den beiden Schulstandorten Gerolstein und Bitburg für die Auszubildenden die Beschulung in Teilzeitunterricht angeboten. Beim Blockunterricht erfolgt der Unterricht in zusammenhängenden Abschnitten in Vollzeitform“, erläutert Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung. „Eine Befragung der Betriebe des Malerhandwerks hat jedoch gezeigt, dass die Mehrzahl eindeutig den Blockunterricht als Beschulungsform bevorzugt. Dazu werden Anfang nächsten Jahres die Gespräche mit den Berufsbildenden Schulen fortgesetzt werden.“

Insgesamt hat die Innung aktuell 49 Mitglieder. Der überwiegende Teil sieht die Ausbildung der Fachkräfte von morgen als Aufgabe für sich. Der Gesellenprüfungsausschuss der Innung hat im vergangenen Sommer 25 neuen Fachkräften eine erfolgreiche Ausbildung im Malerhandwerk bescheinigt.

„Das Handwerk braucht noch viel mehr ausbildungswillige junge Leute. Mit dem Blockunterricht und der erst in diesem Jahr erhöhten Ausbildungsvergütung wollen wir entsprechende Anreize schaffen“, sagt Kleis. „Wer 2022 in die Ausbildung zum Maler- und Lackierer startet, erhält zu Beginn 710 Euro und im dritten Lehrjahr 945 Euro monatlich“.

Auch die Flutkatastrophe beschäftigte die Versammlung. Die Mitglieder unterstützen mit 10 000 Euro das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR).