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Mann mit einer Schreckschusspistole löst Polizeieinsatz aus

Blaulicht : Mann mit Schreckschusspistole löst Polizeieinsatz in Wißmannsdorf aus

Ein Mann mit einer Schreckschusspistole hat am Mittwochabend in Wißmannsdorf einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

Als gegen 19.30 Uhr die Meldung bei der Polizei eingeht, ist die Gefahrenlage zunächst unklar. Ein Anrufer meldet, dass er in Wißmannsdorf einen Mann gesehen habe, der mit einer Pistole auf eine Hecke ziele. Die Polizei rückt daraufhin mit mehreren Einsatzfahrzeugen und voller Ausrüstung aus, sucht vor Ort nach dem Mann und wird schließlich auch fündig.

Wie Christian Hamm, Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, am Tag darauf auf TV-Anfrage erklärt, sei die Situation aber nicht so bedrohlich gewesen wie zunächst befürchtet.

Bei der Pistole habe es sich lediglich um eine Co2-Pistole und nicht um eine scharfe Waffe gehandelt. Und der Mann habe sich auch problemlos von den Kollegen vernehmen lassen.

Nichtsdestotrotz, so Hamm, sei auch für das Führen sogenannter Schreckschusswaffen zumindest der kleine Waffenschein erforderlich. Und da der Mann über diesen nicht verfüge, seien die Luftdruckpistole und auch weitere leichte Waffen aus dessen Besitz sichergestellt worden. Eine Gefahr für die Allgemeinheit habe aber zu keiner Zeit bestanden, fügt der Polizeioberrat hinzu.

Dass die Polizei dennoch mit einem vergleichsweise großen Aufgebot in Wißmannsdorf angerückt sei, habe mit der unklaren Lage zusammengehangen. „Wenn gemeldet wird, dass da draußen jemand mit einer Waffe rumläuft, dann kommen unsere Leute mit der schweren Schutzausrüstung“, sagt Hamm. In einer solchen Situation gehe die Polizei lieber auf Nummer sicher.