Maxiarbeit im Minidorf

LÜNEBACH. (js) Ausgebesserte Wege und Zäune, frische Anstriche und eine Kur fürs Miniaturdorf: Der Eifel-Zoo hat sich zum Herbst herausgeputzt.

Viele Besucher aus dem In- und Ausland bevölkern in diesen goldenen Oktobertagen den naturnahen Eifel-Zoo im Bierbachtal. Die Original-Eisenbahn knattert durch das idyllische Gelände, die Hirsche machen sich röhrend bemerkbar, und die Kronenkraniche präsentieren stolz ihr Häubchen. Etwa 450 teils exotische Tiere bevölkern die Anlage und fühlen sich in der wärmenden Sonne pudelwohl. Noch wird das freie Feld dem Stall vorgezogen - gerade günstig also für die schaufreudigen Gäste aus Nah und Fern. Im detailgetreuen Miniatur-Eifeldorf wurden die Sträucher und Bäumchen jüngst neu beschnitten. " Das ist eine Menge Arbeit", sagt der 79-jährige Zoobesitzer Hans Wallpott. "Hier muss man filigran mit der Schere ran", sagt Wallpott. Jährlich brauchen die Bonsais einen "Haarschnitt", die vielen Haus-Exponate eine Überarbeitung. "Manch ein Dächlein muss erneuert werden. Auch die Figuren benötigen hin und wieder eine Wäsche", erklärt Naturfreund Wallpott. Überall blühen die letzten Blumen des Sommers, während die ersten Kakteen bereits in frostsichere Hallen befördert werden. Hier hat das Zoo-Team einiges an Pflanzen zu versetzen, ehe der kalte Winter naht. Zoobesucher Heinz Simmrath aus Frechen ist begeistert: "Ein Anlage zum Verlieben." Für Wim van Voort ist der Zoo einfach nur "ein Stückchen Paradies". Hans Wallpott hört es gern: "Unser Team hat viel Arbeit investiert, die auf diese Weise mal belohnt wird."