Mehr als 100 Einsätze im Jahr 2011

Mehr als 100 Einsätze im Jahr 2011

Sie löschen, retten und bergen: Ohne die freiwilligen Feuerwehren in der Region wäre die öffentliche Sicherheit kaum gewährleistet. Zudem bereichern sie das Vereinsleben in den Gemeinden. Im TV ziehen die Wehrleiter für 2011 Bilanz, heute die Freiwillige Feuerwehr Bitburg-Land.

Bitburg. "2011 war ein Jahr mit hoher Belastung für uns", sagt Klaus-Peter Dimmer, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg-Land. Grund dafür ist laut Dimmer, dass es im vergangenen Jahr mehr Groß-Einsätze im Bitburger Land gegeben hat, als in den Vorjahren. Insgesamt gab es 102 Brände, Unfälle und andere Ereignisse, zu denen Einsatzkräfte ausrücken mussten. Da bei einigen Bränden und Unfällen mehrere Wehren vor Ort waren, verbucht der Wehrleiter insgesamt 248 Einsatzberichte.
Davon waren rund 41 Prozent technische Hilfeleistungen - zum Beispiel die Rettung von Menschen aus Unfallautos oder die Beseitigung von Sturmschäden - und 37 Prozent Gebäudebrände. Dazu kommen 17 Objektbrände, etwa brennende Heuballen, und fünf Prozent Fahrzeugbrände.
"Den schwersten Einsatz hatten wir in Wolsfeld", erzählt Klaus-Peter Dimmer. Dort stand Ende Mai ein Wohn- und Geschäftshaus in Flammen. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. In Dudeldorf brannte Anfang Juli ein Traktor, der in einer Scheune abgestellt war. Die Wehren haben verhindert, dass der Brand auf das Gebäude übergreift. In der Verbandsgemeinde Bitburg-Land sind zurzeit 864 Wehrleute in 47 Feuerwehr-Einheiten aktiv. 2012 wird der Fuhrpark um zwei Feuerwehrfahrzeuge aufgestockt. Die Feuerwehr Biersdorf erhält ein Mehrzweckfahrzeug im Wert von 90 000 Euro. Halsdorf, Stockem, Enzen bekommen gemeinsam einen Gerätewagen Tragkraftspritze (30 000 Euro). In Bettingen entsteht ein neues Gerätehaus. Kostenpunkt: 300 000 Euro. Um- und Neubauten stehen auf der Wunschliste der Lebensretter, dafür fehlt 2012 aber das Geld. now