Mehr als nur Tourismus

Glockengeläut, Friedensgebet, schmerzhafte Erinnerung: In diesen Tagen denken besonders die älteren Menschen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 60 Jahren. Das war 1945. Vier Jahre später hatten die Bewohner Prüms das Grauen ein weiteres Mal vor Augen, als auf dem Kalvarienberg ein Munitionsdepot in die Luft flog und einen Krater riss, der noch heute in hervorragender Weise dazu dienen kann, die Schreckensherrschaft eines Wahnsinnigen zu dokumentieren.

Insofern ist der Prümer Explosionskrater weit mehr als nur ein touristischer Fixpunkt, der es verdient, in seinem ganzen Ausmaß gezeigt zu werden. An dieser Stelle landespflegerisch in Aktion zu treten, ist daher eine Selbstverständlichkeit. m.reuter@volksfreund.de