Mehr Platz für neuen Maschinenpark

Mehr Platz für neuen Maschinenpark

Für die Zukunft gerüstet: Das Puk-Werk investiert bis 2010 fünf Millionen Euro in den Standort Schönecken. Am Samstag wird die neue Produktionshalle fertig (der TV berichtete). Außerdem soll der Maschinenpark modernisiert und erweitert werden.

Schönecken. Im neuen Flughafen in Berlin-Schönefeld, im Autobahntunnel Hugenwald, in der Kläranlage Waßmannsdorf oder im Braunkohlekraftwerk "Schwarze Pumpe" findet man sie: die Kabeltragsysteme der Puk-Werke mit Sitz in Berlin (Zentrale) und Schönecken. Zu den Kunden zählen Firmen wie Siemens, Mercedes-Benz, Volkswagen, RWE, BASF oder die Deutsche Bahn.

Im Burgflecken wird seit 45 Jahren gefertigt. Mit der Investition von rund fünf Millionen Euro soll der Standort für die Zukunft gesichert werden, sagt der Schönecker Werkleiter Detlef Noetzel.

Erste sichtbare Veränderung ist die neue Produktionshalle im Industriegebiet. Mit einer Grundfläche von 3500 Quadratmetern und zehn Metern Höhe auf dem um 7000 Quadratmeter erweiterten Firmengelände ist der Neubau eine beachtliche Erscheinung. Bis Ende des Jahres wird der alte Maschinenpark dahin umsiedeln. Aber auch neue Anlagen sollen angeschafft werden. Von Wirtschaftskrise also keine Spur? "Das Konjunkturloch hat uns kaum erwischt. Gott sei Dank sind wir auf dem Niveau des vergangenen Jahres geblieben", sagt der Werkleiter.

Feierliche Einweihung am Samstag



Die familiengeführten Puk-Werke in Deutschland machen einen Umsatz von etwa 85 Millionen Euro. 100 der insgesamt 300 Puk-Beschäftigten arbeiten in Schönecken. Seit 28 Jahren leitet der gebürtige Berliner Detlef Noetzel das Werk. Er weiß den Standort in der Eifel zu schätzen: "Das Wichtigste sind unsere Mitarbeiter hier, die sich mit dem Unternehmen verbunden fühlen." Und deshalb freut er sich auch auf die feierliche Einweihung der Halle am Samstag mit Betriebsangehörigen und Ehrengästen, denn: "Wir können nicht nur hart arbeiten, wir können auch ganz gut feiern."