Mehr Toleranz am Spielplatz

Mehr Toleranz am Spielplatz

Zur Auseinandersetzung um den Spielplatz im Bitburger Baugebiet Schleifmühle meint diese Leserin:

Ich finde es unglaublich, dass, wenn ich mich in einem Neubaugebiet ansiedle, über einen Spieplatz beziehungsweise Kinderlärm beschweren kann. Kinder sind in einem Neubaugebiet mit jungen Familien wohl das Selbstverständlichste und Wichtigste.

Außerdem ist die Spielzeit von Kindern tagsüber, wenn es überall Lärm gibt. Ich kann mir sehr schlecht vorstellen, da ich mich selbst dort einige Nachmittage von der Spielplatznutzung überzeugt habe, dass man keine Tasse Kaffee draußen ohne Lärmbelästigung trinken kann. Schließlich wird der Spielplatz nur zeitlich begrenzt genutzt. Außerdem denke ich, dass der Lärmpegel in der Nähe von Schulen morgens früh während der Pausen und nach Schulschluss wesentlich höher ist als der eines Spielplatzes.

Was allerdings nicht in Ordnung ist: dass der Spielplatz von Besuchern als Partymeile zweckentfremdet wurde, die ihre Feiern in großen Gruppen dort abhalten und noch nicht einmal in der Lage sind, ihren Müll fortzuschaffen und dass diese Jugendlichen ihre Notdurft am Rande des Spielplatzes verrichten!

Ich denke, mit etwas mehr Toleranz und Freude an unbeschwertem Kinderlachen dürfte ein Spielplatz, auf den man eigentlich stolz sein sollte und der unbedingt wichtig zur Entfaltung eines jeden Kindes ist, kein Ärgernis sein.

Johanna Metzinger, Bitburg

Kinder

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