Friseurhandwerk Fairer Wettbewerb braucht mehr Kontrollen

Meinung | Region/Bitburg · Es kann nicht mit rechten Dingen zugehen. So wie die Barbershops aus dem Boden sprießen, ist es einfach nur unwahrscheinlich, dass in jedem dieser Männerfriseurläden ein Handwerksmeister anwesend ist. Den Kunden mag es freuen, noch nie gab es so günstige Haarschnitte. Aber die Friseurbranche lässt es zittern.

Symbolbild: In Barbershops bearbeiten die Mitarbeiter nicht nur Bärte, sie schneiden auch Haare. Und sind dabei in der Regel viel günstiger als herkömmliche Damen- und Herrenfriseure. Aus unternehmerischer Sicht wirft das Fragen in der Branche auf.

Symbolbild: In Barbershops bearbeiten die Mitarbeiter nicht nur Bärte, sie schneiden auch Haare. Und sind dabei in der Regel viel günstiger als herkömmliche Damen- und Herrenfriseure. Aus unternehmerischer Sicht wirft das Fragen in der Branche auf.

Foto: dpa/Christophe Gateau

Die zunehmende Konkurrenz zu den traditionellen Friseurläden ist noch kein Grund zu meckern. Es mag zwar verwundern, wie viele Menschen sich dem Risiko aussetzen, jemanden an den Haarschopf ranzulassen, der nicht mit Sicherheit dafür ausgebildet wurde. Aber irgendwie ist das Haareschneiden ja immer eine Vertrauenssache. Warum es also nicht jemanden machen lassen, der den ersten Praxistest bestanden hat – nach dem Motto „wer kann, der kann“ – egal, ob er die erforderlichen Handwerksprüfungen abgelegt hat. Aussehen ist halt Privatsache.