Messerangriff in Bitburg: Täter psychisch krank

Messerangriff in Bitburg: Täter psychisch krank

Ein Mann hat am Dienstag in Bitburg zwei Polizisten in seiner Wohnung bei einem Einsatz mit einem Messer verletzt. Der Beschuldigte leidet unter einer chronischen psychischen Erkrankung, sagt Peter Fritzen, leitender Trierer Oberstaatsanwalt.

Beim Eintreffen der Polizei hatte er sich in seinem Zimmer in der elterlichen Wohnung verbarrikadiert. Als die Beamten versuchten, ihn gewaltsam aus dem Zimmer zu holen, kam es zu den Messerattacken, bei der ein Polizist an der Schulter schwer und einer am Bein leicht verletzt wurde.

Der Beschuldigte, der wegen Gewaltdelikten noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, wurde nach seiner Festnahme in eine psychiatrische Klinik gebracht. Er befinde sich weiterhin in psychiatrischer Behandlung, sagt Peter Fritzen.

Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Im Rahmen der Ermittlungen wird nunmehr ein psychiatrisches Sachverständigengutachten zur Frage der Schuldfähigkeit und den Voraussetzungen einer etwaigen Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus eingeholt werden.

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