Mettendorfer Kindergarten soll an den Schulstandort ziehen

In einem Grundsatzbeschluss haben die Mitglieder des Neuerburger Verbandsgemeinderats entschieden, dass der Mettendorfer Kindergarten in das Gebäude der derzeitigen Grund- und Hauptschule umziehen soll. Am jetzigen Standort ist künftig nicht mehr genügend Platz.

Mettendorf. (neb) Auch die Verbandsgemeinde Neuerburg muss Raum schaffen für Kindertagesstätten-Kinder: Ab August haben Zweijährige einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Mettendorfer Kindergarten muss deswegen von vier auf sechs Gruppen erweitert werden. 250 Quadratmeter zusätzlicher Platz werde dann benötigt, berichtete Norbert Schneider, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Neuerburg, während der Sitzung des VG-Rats. Eine Erweiterung auf dem Grundstück des Kindergartens sei allerdings nicht realisierbar.

Die zehn betroffenen Ortsgemeinden aus dem Einzugsgebiet des Kindergartens sprachen sich im Vorfeld bei einem Treffen für einen Umzug der Kindergartenkinder in das Gebäude der Grund- und Hauptschule Mettendorf aus. Da dort spätestens 2013 der Hauptschulbetrieb eingestellt wird, ist Platz genug. Allerdings, das stellte Schneider in der VG-Ratssitzung klar, könne man die Kita-Kinder nicht einfach so in dem ehemaligen Hauptschultrakt unterbringen, da ihre Betreuung andere Räumlichkeiten erfordere. Dies sei nur umzusetzen, indem man den Hauptschultrakt abreiße und ein neues Gebäude baue. Einstimmig votierten die Ratsmitglieder für den Umzug des Kindergartens an den Schulstandort. Nun soll ein Architekt eine Planung ausarbeiten, wie es dort künftig aussehen kann.

Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung zur Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich Windkraft aus: Künftig dürfen Windkraftanlagen im Neuerburger Land auch eine Höhe von 100 Metern überschreiten. Konkret sollen die bestehenden 18 Anlagen des Windparks auf den Höhenzügen bei Hommerdingen/Hüttingen/Nusbaum durch 14 bis 15 leistungsstärkere, aber mehr als 100 Meter große Anlagen ersetzt werden.