Migration, Emigration, Gewalt

Migration, Emigration, Gewalt

Jochen Hartloff, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag, hat am vergangenen Freitag das Eifel-Gymnasium Neuerburg besucht. Dabei diskutierte er intensiv mit den Schülern.

Neuerburg. (red) Das Thema der Jugendgewalt berührte die Jugendlichen wenig. Umso mehr stand das Thema der Integration bei den Neuerburger Schülern in der Diskussion mit Jochen Hartloff im Zentrum des Gesprächs — auch aufgrund des besonderen Landesauftrags der Aussiedlerförderung am Neuerburger Eifel-Gymnasium. Schüler der neunten Klassen erläuterten anhand eigener Befragungen, die im Rahmen des Projekts "Klasse" des Trierischen Volksfreunds veröffentlicht werden, die überwiegend große Zufriedenheit sowohl der Aussiedler als auch der einheimischen Jugendlichen mit der gelungenen Integration an ihrer Schule. Das Neuerburger Modell des Deutsch-Unterrichts für Aussiedler beeindruckte Jochen Hartloff nachdrücklich. Die Jugendlichen trugen Jochen Hartloff auch ihre Wünsche und Anregungen vor. So wurde das zu geringe Sportangebot in der Stadt Neuerburg bemängelt. Das kulturelle Angebot, das sich weitgehend auf die Aktivitäten des Gymnasiums wie zum Beispiel die "Lesungen in der Bibliothek", beschränke, wurde begrüßt, aber auch als erweiterungsfähig angesehen.Abschließend überzeugte sich Jochen Hartloff vom vorbildlichen baulichen Zustand des Eifel-Gymnasiums, den laufenden umfangreichen Renovierungsmaßnahmen und der modernsten informationstechnischen Ausstattung der Schule und der Internate.