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Mini-Supermarkt Tante Enso kommt nach Pronsfeld

Dorfentwicklung : Geschafft: Tante Enso kommt jetzt doch nach Pronsfeld

Es wurde knapp, aber es hat gereicht: 304 Menschen haben Anteile für den Mini-Supermarkt gezeichnet, weitere 98 Anteile sind angefragt. Enso-Chef Thorsten Bausch gibt grünes Licht. Jetzt geht es in die nächste Phase.

Es wurde viel getrommelt in Pronsfeld für den Tante-Enso-Markt, und kurz vor Toresschluss hat es dann auch gereicht: 304 Menschen haben Anteile für den Mini-Supermarkt gezeichnet, weitere 98 ihr Interesse bekundet (der TV berichtete). Reicht das? „Definitiv – wir kommen jetzt nach Pronsfeld“, sagt Thorsten Bausch, Geschäftsführer von MyEnso.

Als nächsten Schritt können die Anteilseigner ihren Tante-Enso-Markt mitgestalten. Entweder nehmen sie im Internet an der Online-Umfrage teil oder füllen analog einen Zettel aus, den es zu einem späteren Zeitpunkt beim Bürgermeister geben wird. Abgefragt wird zum Beispiel, welcher Obst- und Gemüsehändler aus der Region, welcher Bäcker und welcher Metzger seine Ware liefern soll. Oder an welchen Tagen Personal vor Ort sein soll. Auch nach Lieblingsprodukten wird gefragt.

Parallel dazu überlegen die Enso-Chefs, in welcher Größe in Pronsfeld gebaut werden soll. Laut Thorsten Bausch haben sich bereits zwei Interessenten für die obere Etage über dem Laden gemeldet. „Es gibt eine Privatperson, die Interesse an einer Wohnung hat und eine Gewerbetreibende, die dort gerne ein gesundheitliches Thema ansiedeln möchte“, sagt Bausch. Weitere Optionen werden gesichtet, etwa die Ansiedlung einer Sparkassendienstleistung. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir einen Tante Enso plus bauen werden“, sagt er. Das würde bedeuten, dass zusätzlich zum Supermarkt weitere Angebote dort angesiedelt werden würden.

Außerdem spielt er mit dem Gedanken, in Pronsfeld eine Zwischenlösung zu realisieren, damit die Menschen nicht so lange auf ihren Tante-Enso-Markt warten müssen. „Das stimmen wir aber noch mit der Gemeinde ab“, sagt Bausch.