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Krimi: Mit dem Blues fing alles an

Krimi : Mit dem Blues fing alles an

Wiedergelesen: Die Eifel-Krimis von Jacques Berndorf alias Michael Preute

Sie sind immer wieder unterhaltsam, die Eifel-Krimis von Jacques Berndorf, von Eifel-Blues  -oft als Prototyp aller Regional-Krimis beschrieben – bis Eifel-Krieg. Die Beschreibung der Eifel, die (Frauen-)Geschichten von Siggi Baumeister, der sich immer wieder andere Pfeifen anzündet, seine Katzen liebt und seine Fälle durchlebt und löst – all das macht diese Bücher aus, von denen das erste vor mehr als 30 Jahren herauskam. Auch wenn Literaturkritiker wie Denis Scheck mitunter nicht sonderlich begeistert waren von den Büchern.

Der Beste von allen für mich: Eifel-Gold, vielleicht auch, weil er der erste war und der Zufall seine Hand im Spiel hatte, damals, nach dem Abitur und vor dem Studium, als viel Zeit zum Lesen da war und das Buch als Fortsetzungsroman im Volksfreund abgedruckt wurde.

Aber auch neu entdeckt hat jeder Eifel-Krimi seinen Reiz. Und wer noch welche zu Hause im Schrank stehen hat, kann eines (oder zwei oder drei) über Ostern herausnehmen, anschauen und vielleicht, natürlich immer im Rahmen der Corona-Regeln, selbst losziehen und  vor Ort sehen und entdecken, wo die Protagonisten  ihre Abenteuer erlebt haben. Oder nostalgisch werden, denn auf vielen sind die damaligen Verkaufspreise noch in D-Mark angegeben.

Die Eifelkrimis sind erschienen im grafit-Verlag und ab 2008 im KBV-Verlag in Hillesheim.

Petra Willems