Mit dem Räumfahrzeug durchs Zelt

Mit dem Räumfahrzeug durchs Zelt

Heute werden in dem 2400 Quadratmeter großen dreiteiligen Zelt auf dem Bedaplatz die ersten Neuwagen für den Beda-Markt positioniert. Um das zu ermöglichen, mussten zunächst unzählige Tonnen an Schnee entfernt werden.

Bitburg. Wenn es draußen kälter wird, muss man drinnen die Heizung höherdrehen. Das gilt für Häuser genau wie für Autos. Und das gilt auch für Zelte, in denen man Autos präsentieren möchte. Besonders dann, wenn es nicht nur kalt ist, sondern auch heftig schneit. So wie am Dienstag, als der schwere Schnee unter anderem auch die Statik und die Planen des 2400 Quadratmeter großen Automobilzelts auf dem Bedaplatz auf eine Zerreißprobe gestellt hat.
Zeltverleiher Ottmar Lenz wollte es darauf nicht ankommen lassen und hat deshalb die Zeltdächer vom Schnee räumen lassen. Doch gab es dabei ein kleines Problem.
Meterhohe Schneeberge


Das Automobilzelt besteht nämlich aus drei nebeneinander stehenden 20 mal 40 Meter großen Zelten, die normalerweise durch Planen verbunden sind. So kann man bei Regenwetter von einem Zeltelement in das nächste gehen, ohne nass zu werden. Um den Schnee allerdings von den Dächern runter zu bekommen, mussten diese Zwischenplanen entfernt werden. Was zwangsläufig dazu führte, dass sich im Zelt, zwischen den Zeltelementen, der Schnee meterhoch auftürmte.
Für Lenz war das eine Herausforderung. Genau wie für Edgar Bujara, der die Automobilausstellung organisiert. Denn dass erst Schnee geräumt werden muss, bevor das Zelt benutzt werden kann, ist auch für Bujara eine neue Erfahrung. "So ein Wetter haben wir zum Beda-Markt noch nicht erlebt", sagt der Autohaus-Geschäftsführer. Um das Zelt von den gewaltigen Schneemassen zu befreien, hat Bujara deshalb das firmeneigene Räumfahrzeug anrücken lassen. Und dann wurde im Zelt Räumdienst gefahren.
Dass sich der Winter ausgerechnet vor dem Beda-Markt so heftig zurückmeldet, darauf hätten die Organisatoren gut verzichten können. "Doch es nutzt ja nichts: Wenn wir bis zum Wochenende fertig sein wollen, dann müssen wir darauf reagieren", sagt Bujara. "Und dann müssen wir die Heizung im Zelt halt etwas höherdrehen."

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