Mit Leib und Seele dabei

Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder: 243 Pfadfinder waren für einige Tage in Ferschweiler zu Gast.

Ferschweiler. (mb) Strahlender Sonnenschein, weiße Zelte so weit das Auge reicht und eine Zeit, geprägt von Wanderungen, Spielen und Mutproben. Für 234 Pfadfinder der Europäischen Pfadfinderschaft St. Georg stand in Ferschweiler der Spaß in und mit der Natur im Vordergrund.

Bereits zum zweiten Mal hatte die Gruppe sich in der Südeifel einquartiert. Dies sollte den Pfadfindern die Möglichkeit geben, Kontakte zu anderen Pfadfindern aus anderen Teilen Deutschlands zu knüpfen. "Pfadfinder schlagen traditionell am Pfingstwochenende ihre Zelte auf", erklärt Dorothea Schumann, Bundesvorsitzende der Pfadfinderschaft, "somit ist unser größtes Zeltlager ebenfalls traditionell an Pfingsten".

Doch nicht nur Kinder und Jugendliche sind unter den Pfadfindern. Mit von der Partie sind ebenfalls einige Altpfadfinder. So auch Dieter Schnell, der erzählt: "Ich bin seit 60 Jahren Pfadfinder und möchte nun den jüngeren Pfadfindern etwas mitgeben. Sie sind unsere Zukunft." Während die Ältesten somit bereits die 70 Jahre überschritten haben, sind die Jüngsten noch nicht in der Schule. "Unsere jüngsten Pfadfinder sind teilweise erst drei Jahre alt. Sie bleiben hier zwar noch nicht über Nacht, doch sind auch an diesem Wochenende bereits mit Leib und Seele dabei", sagt Markus Berens, stellvertretender Bundesvorsitzender der Pfadfinderschaft.

Spaß hatten alle. So fanden nicht nur Pfadfinder aus verschiedenen Orten zusammen, sondern es wurden auch generationsübergreifende Verbindungen geknüpft. "Nächstes Jahr werden wir unser Pfingstlager wieder in der Eifel beziehen", sagt Schumann. Es geht nach Gerolstein.

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