Mit Schaufeln und Flöten

NEUERBURG. (red) Auf der Jugendburg Neuerburg war in diesen Tagen einiges anders: Wo sonst Kinderlärm von den alten Mauern widerhallt, schallten die Geräusche von Hämmern und Sägen aus den Gewölben. Getreu dem Leitsatz der Benediktiner "Ora et labora! – bete und arbeite!" trafen sich Mitglieder des Bund Neudeutschland auf der Jugendburg.

Der Träger der Jugendburg organisierte nun schon zum zwölften Mal diese Tage, in denen Menschen aus ganz Deutschland im Alter von drei bis 73 Jahren an "ihrer Burg" werkelten, um sie noch schöner und attraktiver zu machen. So wurde dieses Jahr als neue Attraktion ein Klettergerüst mit Schaukeln auf dem Sportplatz installiert. Außerdem wurde Geländer teilweise erneuert und die Beleuchtung in und außerhalb der Burg verbessert. Aber es wurde nicht nur gearbeitet: ein Freizeitprogramm sorgte für Abwechslung. Die neue Kletterwand wurde eifrig genutzt, abends wurde am Lagerfeuer gesungen, und Ausflüge brachten neue Erfahrungen. Zum Abschluss lud der Bund Neudeutschland zu einem öffentlichen Burgkonzert ein: drei Flötistinnen begeisterten mit ihrer Musik aus fünf Jahrhunderten.

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