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Kolumne Pitter: Mit Seegang in die Tiefe des Raumes

Kolumne Pitter : Mit Seegang in die Tiefe des Raumes

Immer schön multifunktional bleiben. Die Dinge nehmen, wie sie kommen, die Feste feiern, wie sie fallen. Ich bin jedenfalls mindestens so multifunktional, wie die neuen Bitburger Plätze. Kaum ist der Bierwagen angerollt und die Musik spielt, komm’ ich auch.

Tolle Sache. Wer braucht schon Bäume, wenn die Stadt mitten im Wald steht und die Bürger ständig auf der Palme sind. Es kann also gar nicht multifunktional genug sein. Dann würde auf so einen Platz auch noch ein zweiter Bierwagen passen und ein Grill. „Grill in the City“ – Programm für den nächsten Bitburger Marketing-Master-Plan (unter Master tun sie es ja nicht). Und mal angenommen, die Leute würden auf den multifunktionalen Plätzen auch ein bisschen was trinken, dann stört sowieso jeder Baum, der einem aus der Tiefe des Raumes über die Füße stolpert. Wer rechnet bei ordentlich Seegang schon mit einem Baum?! Von Windwurfgefahr mal ganz abgesehen. Und dieser Gefahr darf man die Bitburger nicht aussetzen. So lange sie sich an jeden Parkplatz wie an den Rettungsring klammern, sind sie halt nicht sturmfest. Das ist bei mir anders. Wenn meine Walburga rot sieht, bleibt sie, anders als Sabine, nicht hinter den Erwartungen zurück. Und dann, liebe Eifelmatrosen, ist es besser, man ist ein bisschen multifunktional. Prost ihr Eifelmatrosen, euer