Mitarbeiter bleiben hart

PRÜM. (mr) Die Mitarbeiter des Kulturamts Prüm geben nicht auf. In einem Brief an Staatssekretär Günter Eymael (FDP) machen sie sich erneut und mit Nachdruck für den Standort Prüm stark.

Die Personalvertretung des Prümer Kulturamts legt Wert darauf, dass die Belegschaft "keine Sympathie für die Variante Housing-Area in der Mötscherstraße in Bitburg" hegt. "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es gewichtige Gründe für ein Verbleiben am Standort Prüm gibt", schreiben die Mitarbeiter in einem Brief an Wirtschafts-Staatssekretär Günter Eymael. "Wir fordern die Einhaltung der Zusagen, die sowohl den Mandatsträgern der Region als auch den Bediensteten des Kulturamts für den Umzug mit zeitlicher Option für das Jahr 2010 offeriert wurde", stellt der Personalrat klar. Zudem erwarte man eine Gleichbehandlung mit den anderen Dienstsitzen in Mayen, Simmern und Trier. "Wir erinnern an die Mitteilung des Wirtschaftsministers Hans-Arthur Bauckhage in seiner Infopost an die Bediensteten, dass die Dienstsitze noch bis 2010 zur Aufgabenerledigung an ihrem jetzigen Standort verbleiben sollen." Gleichzeitig mahnt die Personalvertretung der 80-köpfigen Behörde eine zeitlich sozialverträgliche Perspektive für die Kollegen an, besonders für die unteren Lohn- und Gehaltsgruppen. "Wir wollen den Weg der Agrarverwaltungsreform zusammen mit Ihnen gehen und bitten um Offenlegung der Beweggründe für den frühzeitigen Umzug nach Bitburg," heißt es in dem Brief weiter. Dabei zitieren die Kulturamtsleute Wirtschaftsministers Hans-Arthur Bauckhage: "Nur zusammen mit den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen kann diese Agrarverwaltungsreform zum Erfolg geführt werden".

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