MOBILITÄT

Zu unserem Bericht "Auf dem Land sind Teenager nur bedingt mobil" (TV vom 21. Dezember) schreibt diese Leserin:

Unser Sohn ist in einer sehr ähnlichen Situation wie der im Artikel beschriebene Auszubildende. Er hat einen Ausbildungsplatz in 25 Kilometer Entfernung und fährt diese Strecke mit dem Moped. Bei ungünstiger Witterung wie Regen, Nebel, Eis, Schnee und bei Dunkelheit fahren wir ihn. Dies ist etwa fünf Monate im Jahr der Fall. Das bedeutet nicht nur einen zusätzlichen Zeitaufwand von fast zwei Stunden an jedem Arbeitstag, sondern auch doppelte Fahrtkosten und doppelte Umweltbelastung. Wir wollten den "Streckenführerschein" beantragen und haben uns bei der Kreisverwaltung erkundigt. Die vom Eifelkreis genannten Voraussetzungen kann niemand erfüllen, denn hier hält man auch längere Fußmärsche und zur Not mal eine Taxifahrt für zumutbar. Eine Fahrerlaubnis mit 17, nur für die Strecke zum Ausbildungsbetrieb, wäre für uns eine große Erleichterung und wir würden es sehr begrüßen, wenn auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm die Hürden hierzu nicht unüberwindbar wären. Ruth Loser, Prüm