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Möglichst rascher Abschied aus Bitburg

Möglichst rascher Abschied aus Bitburg

Weiterhin gibt es kein Datum für die Aufgabe der Bitburger Housing. Darryl Roberson, der Kommodore des in Spangdahlem stationierten 52. Jagdgeschwaders, betonte jedoch, dass Teile der Liegenschaft schnellstmöglich geräumt werden sollen.

Spangdahlem. (har) In Spangdahlem Einrichtungen bauen, um in Bitburg Einrichtungen aufgeben zu können. Dies ist das Ziel der US-Air-Force, über das Darryl Roberson, Kommodore des in Spangdahlem stationierten 52. Jagdgeschwaders, im Rahmen des sogenannten deutsch-amerikanischen Flugplatzforums sprach. Einige der derzeit im Bau befindlichen Projekte stünden im Zusammenhang mit der geplanten Auflösung der US-Liegenschaften in Bitburg, sagte Roberson. Eine Zusammenlegung sei erforderlich, um ein doppeltes Vorhandensein von Einrichtungen zu vermeiden und so künftig Kosten zu sparen. Roberson betonte, dass das Vorhaben weiterhin in Zusammenarbeit mit der Stadt Bitburg und den zuständigen deutschen Behörden anvisiert werde. Der Kommodore nannte keinen genauen Zeitpunkt für die Übergabe von Einrichtungen. Der Führungsstab des Stützpunkts tue jedoch alles in seiner Macht stehende, um einen zügigen Ablauf und eine gute Zusammenarbeit mit der deutschen Seite zu gewährleisten. "Konkrete Maßnahmen und der Zeitpunkt für Schließungen hängen in erster Linie zusammen mit den Finanzmitteln, die zur Zusammenschließung und Verlegung von Einrichtungen nach Spangdahlem benötigt werden, und die der Kongress in der nächsten Jahresfrist bewilligen muss", heißt es in der Mitteilung des Geschwaders. Ein wichtiger Punkt sei die noch ausstehende Finanzierung der High-School in Spangdahlem.Zahl der Wohneinheiten auf der Air-Base nimmt ab

Im Rahmen der Forumssitzung berichtete Chefingenieur Udo Stürmer, dass es zurzeit rund 49 Bauprojekte gibt, die ein Volumen von etwa 79,5 Millionen Euro ergeben. Beispiele für die Bauarbeiten waren das neue Housing-Areal, wo einige Duplex- und Einzelhäuser für die Flugplatzleitung und deren Familien kurz vor der Fertigstellung stehen. Bis zum Jahr 2009 sollen die Arbeiten in der Wohnsiedlung auf dem Flugplatzgelände in Spangdahlem abgeschlossen sein. "Nach Fertigstellung werden weniger Wohneinheiten auf der Air-Base zu finden sein als noch vor der Abrissphase. Die Amerikaner werden künftig weiterhin den deutschen Wohnungsmarkt bevorzugen und dort leben", sagte Udo Stürmer. Der Ingenieur kündigte zudem die Eröffnung einer neuen Großtankstelle mit Autogarage, Einkaufszentrum und Schnellrestaurant auf der Base an. Die nächste Sitzung des Informationsforums ist für März geplant.