Mogelpackung als Wahlgeschenk

Zur geplanten Verleihung des Stadtrechts an Speicher schreibt dieser Leser:

Hat Speicher wirklich das, was eine Stadt braucht? Ich kann mich der Aussage von Jürgen Kanzler leider nicht anschließen, wonach er in seinem Leserbrief behauptet, Speicher habe das, was eine Stadt braucht. Nach meiner Auffassung handelt es sich hier offensichtlich um einen Aprilscherz. Zu einer guten Infrastruktur gehört nach billigem Ermessen sicherlich auch eine halbwegs vernünftige Sportanlage, denn die Bewegungsarmut stellt mittlerweile, wie wir alle wissen, ein gesellschaftliches Problem dar.

Die Ortsgemeinde Speicher verfügt über zwei zentrale Sportanlagen, eine in Trägerschaft der Ortsgemeinde bzw. eine andere in der Trägerschaft eines Zweckverbandes (Schulzentrum). Beide Anlagen präsentieren sich in einem sehr schlechten Zustand. Seit Jahren kämpft der örtliche Sportverein - bislang vergebens - für eine neue Sportanlage. Der Förderantrag liegt seit Monaten bei der zuständigen Fachbehörde auf Halde. Herrn Kanzler müssten diese Gegebenheiten bekannt sein, da er als langjähriger Geschäftsführer des Sportvereins, aber auch als Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Speicher über das notwendige Insiderwissen verfügt. Ich wünsche mir, dass der Landesvater bis zum Verleihungstermin am 8. Mai in Speicher eine positive Entscheidung getroffen hat und den Bewilligungsbescheid für eine Landesförderung aus dem Goldenen Plan gleich mitbringt. Dann könnte der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Eifelkreises, Michael Billen, in der nächsten Ausschusssitzung auch eine positive Nachricht vermelden.

Die örtlichen Vereine haben ihre Hausaufgaben nämlich vorbildlich gelöst.

Willi Steinbach,

2. Vorsitzender Förderverein Kunstrasensportplatz Speicher, Speicher



stadtrecht für speicher

Mogelpackung als Wahlgeschenk

Hat Speicher wirklich das, was eine Stadt braucht? Ich kann mich der Aussage von Jürgen Kanzler leider nicht anschließen, wonach er in seinem Leserbrief behauptet, Speicher habe das, was eine Stadt braucht. Nach meiner Auffassung handelt es sich hier offensichtlich um einen Aprilscherz. Zu einer guten Infrastruktur gehört nach billigem Ermessen sicherlich auch eine halbwegs vernünftige Sportanlage, denn die Bewegungsarmut stellt mittlerweile, wie wir alle wissen, ein gesellschaftliches Problem dar. Die Ortsgemeinde Speicher verfügt über zwei zentrale Sportanlagen, eine in Trägerschaft der Ortsgemeinde bzw. eine andere in der Trägerschaft eines Zweckverbandes (Schulzentrum). Beide Anlagen präsentieren sich in einem sehr schlechten Zustand. Seit Jahren kämpft der örtliche Sportverein - bislang vergebens - für eine neue Sportanlage. Der Förderantrag liegt seit Monaten bei der zuständigen Fachbehörde auf Halde. Herrn Kanzler müssten diese Gegebenheiten bekannt sein, da er als langjähriger Geschäftsführer des Sportvereins, aber auch als Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Speicher über das notwendige Insiderwissen verfügt. Ich wünsche mir, dass der Landesvater bis zum Verleihungstermin am 8. Mai in Speicher eine positive Entscheidung getroffen hat und den Bewilligungsbescheid für eine Landesförderung aus dem Goldenen Plan gleich mitbringt. Dann könnte der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Eifelkreises, Michael Billen, in der nächsten Ausschusssitzung auch eine positive Nachricht vermelden. Die örtlichen Vereine haben ihre Hausaufgaben nämlich vorbildlich gelöst. Willi Steinbach, 2. Vorsitzender Förderverein Kunstrasensportplatz Speicher, Speicher