Na dann, Prost! - Bierhaus macht am Spittel auf - Drei weitere Neu-Eröffnungen

Na dann, Prost! - Bierhaus macht am Spittel auf - Drei weitere Neu-Eröffnungen

Ganz schön was los in Bitburgs Gastronomieszene: Seit dem Wochenende hat am Spittel das neue Bitburger Bierhaus geöffnet. Außerdem haben drei weitere Restaurants und Bars in den vergangenen Wochen aufgemacht. Der TV hat sich umgehört.

Bitburg. Gesungen hat er es nicht - das ist aber auch nicht nötig. Die Anspielung funktioniert auch so. "Bitburger Bierhaus", sagt Michael Stumpf, "is coming home". Der regionale Verkaufsdirektor der Bitburger Braugruppe bezieht sich auf den Song "Football is coming home". Die britische Band Three Lions brachte diesen 1996 einst auf CD. Anlass war die Europameisterschaft 1996 in England - die Rückkehr des Fußballs in sein vermeintliches Mutterland.

Jetzt geht es in diesem Fall nicht um Fußball, und auch nicht um England. Aber es geht um Bier und um Bitburg - zwei ebenfalls eng miteinander verbundene Elemente. Denn ab sofort hat die Bierstadt ein eigenes Bierhaus. Am ersten Maiwochenende hat am Spittel das Bitburger Bierhaus offiziell eröffnet. Es ist das dritte für die Betreiber Michael Müller und Jörg Raskob, das vierte für das Unternehmen. 2013 eröffneten Raskob und Müller mit ihrer M & R Gastro GmbH ihr erstes Bierhaus in Prüm. 2014 folgte das zweite in Bad Münstereifel. "Auch wenn das nun unser drittes Bierhaus ist, sehen wir uns als Individual-Gastronomen", betont Michael Müller, Sohn des Bitburger Gastronomen Louis Müller.

"Das Thema Eifel ist groß auf unserer Karte vertreten, wir arbeiten eng mit regionalen Erzeugern zusammen", berichtet er. Das Fleisch liefere beispielsweise ein Metzger aus Prüm. "Zu unseren bieraffinen Speisen bieten wir auch Tipps von Biersommelier Andreas Dick an", erklärt der Eifeler.200 Sitzplätze


Insgesamt verfügt das Bierhaus über 200 Sitzplätze, davon 120 unter freiem Himmel. Die Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 24 Uhr. "Für Fußballfans haben wir drei Fernseher, auf denen wir Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal-Spiele zeigen ", erzählt Müller. Zu den Investitionskosten äußern sich Raskob und Müller nicht.

Das Bierhaus am Spittel ist nicht die einzige Neuerung in Bitburgs Gastronomieszene. Bereits Ende März hat in der Trierer Straße die Turnhalle eröffnet. In den Räumen des ehemaligen "Canesita" betreiben Oliver Kunz und Attila Gülgen jetzt eine Mischung aus Sportsbar, Restaurant und Cocktailbar. "Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Wochen", berichtet Gülgen, der mit Oliver Kunz in Trier außerdem den Club Metropolis und die Cocktailbar Havanna betreibt. "Besonders beliebt sind die Cocktail Happy Hour am Donnerstag und die Live-Musik am Samstag", so Gülgen. In naher Zukunft sei sonntags zudem ein Brunch geplant.

Auch im Simonbräu hat sich was getan: Der Gastronom Oscar Heidema hat das Traditionshaus im März übernommen. "Es ist gut angelaufen, meine Erwartungen wurden übertroffen", erklärt Heidema. Zu den Highlights auf seiner Karte gehören nach eigener Aussage die wilde Currywurst und das Braumeisterschnitzel.

Und auch vor den Toren der Stadt ist die Gastronomieszene in Bewegung. So hat Sabine Nichts das Restaurant-Café Nachspiel am Golf Ressort Bitburger Land in Wißmannsdorf übernommen. "Es läuft gut an", berichtet Nichts, doch das Nachspiel habe ein Problem: "Viele Leute kommen nicht zu uns, weil sie denken, wir hätten nur für Golfer geöffnet - aber das ist falsch." Im Gegenteil, berichtet die Gastronomin, "bei uns ist jeder herzlich willkommen".

Neben selbst gebackenem Kuchen gibt es saisonale Gerichte, aber auch Deftiges wie Currywurst mit Pommes. "Und außerdem haben wir die schönste Terrasse der Eifel - vorbeikommen lohnt sich", verspricht Nichts.