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Nach 28 Jahren "angekommen"

Nach 28 Jahren "angekommen"

Im Rahmen einer Feierstunde im Haus Beda wurden die neuen Räume der Außenstelle Bitburg der Kinder-Frühförderung und Elternberatung - Sozialpädiatrisches Zentrum - eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Bitburg. (red) Eine wahre Rundreise hat die Kinder-Frühförderung und Elternberatung in Bitburg schon hinter sich: Nach vier verschiedenen Standorten in der Stadt ist die Außenstelle des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) in Trier nun in der Brodenheckstraße 38 in bedarfs-, funktionsgerechten und freundlichen Räumen "angekommen". "Damit", sagte Einrichtungsleiter Hans Tilly, "konnten die Betreuungsqualität für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen und deren Familien erheblich gesteigert und die Arbeitsbedingungen für unsere 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich verbessert werden."Bei der Einweihung der Räume ging Tilly auch auf die Geschichte der Kinder-Frühförderung und Elternberatung in Bitburg ein. Vor 28 Jahren wurde die Dipl.-Sozialpädagogin Monika Dusartz von der Lebenshilfe Bitburg mit der Hausfrühförderung behinderter Kinder beauftragt. 1981 übernahm die gemeinnützige Kinder-Frühförderungs- und Eltern-Beratungsgesellschaft die Zuständigkeit. Im Laufe der Jahre kamen in Folge stetig wachsender Nachfrage und steigender fachlicher Anforderungen weitere Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen zur Vervollständigung der Angebote (Psychologie, Pädagogik, Logopädie und Ergotherapie) hinzu. 1990 wurde auch der ärztliche Bereich fest in der Außenstelle etabliert.Dass jeder Euro, der in Kinder-Frühförder-Programme investiert wird, sich auszahle, darin stimmten der erste Kreisbeigeordnete, Klaus Juchmes, und Stadtbürgermeister Joachim Streit in ihren Grußworten überein.Nach der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Eigentümer Ernst Schuler an die Außenstellenleiterin Monika Dusartz fand in den liebevoll hergerichteten Räumen die Einsegnung durch die Pfarrer Bollig und Ehinger statt. Der anschließende "Tag der offenen Tür" fand bei Eltern und Fachkräften aus korrespondierenden Einrichtungen und Diensten einen regen Zuspruch. Die Besucher fühlten sich in der hellen, freundlichen Atmosphäre offensichtlich wohl.