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Nach Querdenker-Demo: Identität der Täter weiter unklar

15 Verfahren laufen gegen Corona-Rebellen : Nach Querdenker-Demo in Bitburg ist die Identität der Täter weiter unklar

Die Ermittlungen zu den Beleidigungen und Bedrohung nach einer Demonstration in Bitburg dauern an. Und sie richten sich weiterhin gegen „unbekannt“. Dennoch ist offenbar noch nicht geklärt, wer hinter den E-Mails steckt, die im November bei der Kreisverwaltung eingingen.

Das geht aus der Antwort des Leitenden Trierer Oberstaatsanwalts Peter Fritzen auf eine TV-Anfrage hervor. Die Akten, schreibt der Chefermittler, würden noch bei der Polizei bearbeitet.

Insgesamt 15 Verfahren sind derzeit bei der Staatsanwaltschaft Trier infolge der sogenannten „Corona-Info-Tour“ anhängig. Einer Veranstaltungsreihe von Impfgegnern und sogenannten Querdenkern, die die Pandemie als Lüge bezeichnen und im November Station auf dem Beda-Platz machte.

Weil die Ordnungsamtschefin Anita Reiter diese Veranstaltung überwachte, wurde sie im Nachgang von Teilnehmern als „elendiges Dreckstück“, „Charaktermüll“ und „niederträchtige Xanthippe“ beleidigt. Die Täter hatten sich allerdings hinter falschen Namen und anonymen E-Mail-Adressen versteckt, was die Fahndung recht schwierig macht.