Näher zusammenrücken

Die Weltwirtschaftskrise zieht auch mich in den Bann. Ich denke mit Schrecken an die lokalen Auswirkungen, deshalb habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht. Eines ist sicher: Auch im Eifelkreis wird man enger zusammenrücken müssen.



Das sollten sich besonders die Prümer und die Bitburger hinter die Ohren schreiben. Ich bin ja dafür, zum Beispiel die Grenzlandschau und den Beda-Markt zusammenzulegen. Da die Auto-Industrie ohnehin in der Krise steckt, könnte man diese Veranstaltung den Prümern gönnen, die im Gegenzug die Sandalen Christi nach Bitburg transferieren könnten.

Ich meine, viel haben die Prümer sowieso nicht mehr abzugeben, es ist ja ohnehin fast alles in Bitburg.

Vielleicht könnte man aber auch mal ein paar Dinge tauschen, statt immer alles wegzunehmen. Da die Bitburger schon seit Jahren neidisch auf den Prümer Sommer sind, könnten die Abteistädter diese Aktion doch mal testweise Bitburg geben und sich stattdessen das Gäßestrepperfest an Land ziehen, um es in der alten Schweinshalle zu feiern. Einen Täufling würde man rasch finden.

Ich denke da ganz spontan an Michael Billen, der den Prümern ja bekanntermaßen spätestens mit seinen Wahlplakaten ("Änen van ees") so richtig ans Herz gewachsen ist.

Auch verwaltungsseitig müsste sich was tun. Ich überlege ja schon lange, ob es nicht sinnvoll wäre, die Verbandsgemeinden Prüm und Bitburg-Land zu verschmelzen.

Dann könnte endlich zusammenwachsen, was zusammen gehört. . .

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