Närrische Demokratie

WALLERSHEIM. (ka) Im Bürgerhaus ging die Große Kappensitzung der "Wallischemer Kisselkläpper", auch als Karnevalsverein (KV) Wallersheim bekannt, über die Bühne.

Wallersheim ist eine karnevalistische Demokratie - närrische Potentaten, gleich welcher Provenienz, sind Fehlanzeige. Deshalb zu glauben, es gäbe dort keine Tollitäten, wäre jedoch ein Irrtum. Obertollität war Sitzungspräsident Gerd Gravemaker. Als Gaudi-Macher sorgte er dafür, dass die annähernd 300 Narren im Saal voll auf ihre Kosten kamen. Ihm zur Seite standen rund sechzig närrische KV-Aktive.Es ging hoch her im Bürgerhaus Wallersheim. Viel Originelles und schwungvolle Tänze waren zu bestaunen. In Sachen Humor zogen die Büttenredner locker vom Hocker und alle Register. Gegenstand ihrer bisweilen tiefsinnigen Betrachtungen waren vor allem das Dorfleben, die Eifel und die große Welt.

Es wirkten mit: Solotanz Mariechen Kerstin Plötzer, Peter Öffling und Udo Ziwes mit "Eifelpower", die KV-Garde, Peter Thielen als Heiratsvermittler, die Gesang- und Gitarrengruppe mit "Dorfgeschehen" sowie Maria Eichten und Waltraut Michels, "Das Missverständnis".

Weitere Programmpunkte waren: Ein Kneipengespräch, Feuerwehr Wallersheim, M & M bei der WM, Martin Kammerschen und Manfred Krämer, "YMCA", ein Gardetanz, Chart-Show, Gymnastikgruppe Morgens, En köllsche Lümmel, Josef Hoffmann, Hustenballett, Tanz mit vielen Mitwirkenden, Ten Öre - Playback in Skischuhen und Menschen 2005 - Dorfgeschehen, Thomas Weber und Thomas Leyer. Krönender Abschluss: Yo,Yo,Yo, - das Männerballett. Protagonisten: die sensibelsten Tänzer von Wallersheim.

Am 18. Februar ist Seniorensitzung. Einen Tag später feiern die Kinder Karneval. Anders als bei den großen Narren hält bei den Kleinen ein Prinzenpaar Hof - Tobias I. (Spoo) und Anna-Lena I. (Gravemaker).

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