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Naturpark Südeifel setzt auf barrierefreien Tourismus

Tourismus und Freizeit : Naturpark setzt auf Barrierefreiheit

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz fördert Angebote im Tourismus.

(red) Seit Jahren ist die Nachfrage für Outdoor- und Naturtourismus in Deutschland steigend. Damit einhergehend wird auch das Interesse an Angeboten, die Barrierefreiheit garantieren, immer größer. Dazu gehören auch die immer beliebter werdenden barrierefreien Restaurants, Hotels und Campingplätze.

Der Naturpark Südeifel schafft barrierefreie Angebote wie Komfort-Wege im Rahmen der Förderprogramme „Modellregion Nord- und Südeifel – Tourismus für Alle“ und „Interreg – Barrierefreieheit ohne Grenzen“ für Einheimische und Touristen. Sie sind im Internet unter www.naturpark-suedeifel.de zu finden. Doch komplett wird das barrierefreie Angebot erst, wenn auch viele Hotels und Gasthäuser barrierefrei sind.

Daher empfiehlt der Naturpark Südeifel das Förderprogramm der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Es richtet sich an gewerbliche Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Campingplätze, die eine Zertifizierung nach „Reisen für alle“ besitzen oder anstreben. Bei „Reisen für Alle“ handelt es sich um ein Kennzeichnungssystem für barrierefreie Tourismus-Angebote in Deutschland. Es sind Zuschüsse von bis zu 40 Prozent möglich, gefördert werden kleine und mittlere gewerbliche, touristische Beherbergungsbetriebe, die mindestens zehn Betten und zehn Prozent der Zimmer barrierefrei ausgebaut haben, Gastronomiebetriebe, die mindestens zehn Tische und 50 Prozent der Tische barrierefrei nutzbar haben, Campingbetriebe, die mindestens zehn Stellplätze haben.

Wird die Förderung in Anspruch genommen, müssen die jeweiligen Betriebe die für den Beherbergungs- oder Gastronomiebereich wesentlichen Bereiche wie Parkplatz, Zuwegung, Rezeption oder Empfang, gastronomischer Bereich und eine sanitäre Einrichtung barrierefrei zugänglich und nutzbar machen. Die Betriebe müssen ihr Investitionsvorhaben in Rheinland-Pfalz umsetzen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung sind im Internet unter https://isb.rlp.de/foerderung/282.html abrufbar. Ansprechpartnerin bei der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm für die Wirtschaftsförderung ist Charlotte Thul, Telefon 06561/15-5135, E-Mail an thul.charlotte@bitburg-pruem.de. Bei der ISB erteilen Frank Schaaf, Telefon 06131/6172-1306, E-Mail an frank.schaaf@isb.rlp.de, und Ralf Göppert, Telefon 06131/6172-1328, E-Mail an ralf.goeppert@isb.rlp.de Auskunft zu den Fördermöglichkeiten.