Nervenkitzel für Klein und Groß: Saison im Eifelpark startet mit Familienachterbahn Wilde Maus und einer "Weltneuheit"

Nervenkitzel für Klein und Groß: Saison im Eifelpark startet mit Familienachterbahn Wilde Maus und einer "Weltneuheit"

Nichts Geringeres als eine "Weltneuheit" haben die Betreiber des Wild- und Freizeitparks in Gondorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm) für die Saison 2017 angekündigt. Im Trierischen Volksfreund verraten die Parkbetreiber fast alles, was die Besucher ab dem Frühjahr im Eifelpark erwartet.

Gondorf. Je oller, desto doller: Mit zunehmendem Alter bietet der Wild- und Freizeitpark in Gondorf den Besuchern immer rasantere und spektakulärere Fahrgeschäfte. Die Parkbetreiber nutzen die kalte Jahreszeit mal wieder, um im Eifelpark weitere Attraktionen aus dem Boden zu stampfen, welche mehr Publikum in die Eifel ziehen sollen. Gut möglich, dass ihnen das mit den Neuerungen, welche sie für die kommende Saison ab dem Frühjahr 2017 angekündigt haben, wieder gelingt. Man kann sich denken, dass es sich dabei nicht nur um Kleintiere im Streichelzoo, das neue Wildschweingehege und Papageienhaus handelt.

Wie auch auf der Internetseite des Parks zu lesen ist, geht es um Fahrgeschäfte - darunter eine "Weltneuheit". Doch davon ist derzeit noch nicht viel zu sehen außer einem riesigen Krater im Boden, der hinter Absperrgittern und Planen verborgen liegt. Denn die bislang geheime Attraktion soll nicht in die Höhe, sondern in die Tiefe ragen.Überholt und frisch lackiert


Doch was genau in diesem Krater entstehen soll, dieses Geheimnis möchten die Parkbetreiber noch nicht lüften. "Ich habe einen Prototypen davon selbst schon ausprobiert", sagt Parkbetreiberin Nadine Löwenthal, "und mir hat es Spaß gemacht. Es ist für Erwachsene und Kinder geeignet. Das passt perfekt zum Eifelpark." Aber spätestens im Februar, wenn das Fahrgeschäft in die Testphase geht, wird sich das nicht länger geheim halten lassen. Man darf gespannt sein.

Eine Attraktion verraten die Betreiber jedoch jetzt schon. "Wir haben aus dem Holiday Park in Haßloch die Familienachterbahn Wilde Maus gekauft", sagt Löwenthal. Die Anlage werde derzeit vom Hersteller technisch generalüberholt und frisch lackiert. Löwenthal: "Im Februar dürfen wir sie abholen." Die Achterbahn soll etwa 15 Meter hoch sein. "Das ist eine Familienachterbahn mit engen Kurven, die echten Nervenkitzel verspricht - aber ohne Loopings." Die Wilde Maus sei eine der begehrtesten Attraktionen, sagt Löwenthal, die sie kenne. Die Achterbahn soll auf dem freien Feld nahe der kleineren Familienachterbahn Eifelpark-Blitz aufgebaut werden. Weitere 1,5 Millionen Euro investieren die Parkbetreiber damit in den Eifelpark Gondorf. "Grundsätzlich sind alle Neuerungen gut", sagt Ortsbürgermeister Otmar Kaufmann. "Solange es dem Eifelpark gut geht, geht es auch der Ortsgemeinde Gondorf gut."

Der Ortsgemeinderat hatte den Bebauungsplan für die Parkerweiterung im November einstimmig abgesegnet. "Stillstand ist Rückschritt", sagt Löwenthal, "natürlich können wir nicht immer weiter in dem Ausmaß investieren. Aber um den Bekanntheitsgrad des Eifelparks zu erhöhen, müssen wir den Gästen Neuerungen bieten."
Ortsbürgermeister Kaufmann freut sich, "dass die Betreiber so fleißig und bemüht sind, den Park am Laufen zu halten". Die Achterbahn und das "geheime Fahrgeschäft" seien durch das Lärmgutachten gedeckt, sagt Kaufmann. "Da es sich um technisch moderne Fahrgeschäfte handelt, rattern die nicht so laut, wie ältere Modelle."

Der Verbandsgemeinderat Bitburger Land hat der für die Parkerweiterung notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans am Donnerstagabend auf seiner Sitzung ebenfalls einstimmig zugestimmt.