Neue Ausbildungsordnung

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Friseure begrüßte Obermeister Guido Wirtz in Bitburg die Teilnehmer. Hauptthema war die neue Ausbildungsverordnung der Friseure, die von der Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses des Landesverbandes Rheinland, Gabi Berkler, vorgestellt wurde.

Bitburg. (red) Die wirtschaftliche Situation der Innung ist zufriedenstellend, Geschäftsführung und Vorstand wurden einstimmig entlastet, der Wirtschaftsplan 2009 wurde einstimmig angenommen. Das ist die Bilanz der Jahreshauptversammlung der Friseur-Innung Westeifel in Bitburg. Durch Stoßzeiten in den Friseurbetrieben vor den Feiertagen war angedacht worden, die Berufsschultage in dieser Zeit an anderen Tagen nachzuholen. Die Jahreshauptversammlung beschloss aber einstimmig, dass die Auszubildenden ihren "normalen" Berufsschultag beibehalten.

Auf Ebene des Fachverbands Friseure und Kosmetik Rheinland hat es Veränderungen gegeben. Nach dem Rücktritt des bisherigen Landesinnungsmeister wurde der Obermeister der Innung Westeifel, Guido Wirtz, einstimmig auf der Delegiertentagung im April in Trier zum neuen Landesinnungsmeister gewählt.

Die Geschäftsführung des Landesverbands der Friseure hat seit 1. April 2009 Dirk Kleis von der Kreishandwerkerschaft MEHR übernommen. Sitz der Geschäftsstelle ist jetzt in Prüm, Kalvarienbergstraße 1. Gabi Berkler berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Friseure über die neue Ausbildungsordnung, die für alle, die ihre Ausbildung ab 1. August 2008 begonnen haben, gilt. "Wichtigste Neuerung hierin ist, dass die klassische Zwischenprüfung entfällt und die Auszubildenden jetzt eine gestreckte Gesellenprüfung ablegen, Teil I zählt 25 Prozent und Teil II 75 Prozent der Gesamtnote. Weiterhin ist neu, dass mit Abschluss des Lehrvertrags bereits eine Schwerpunktsetzung aus fünf Modulen erfolgt."