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Neue "Kunst-Station" im Prümer Krankenhaus

Neue "Kunst-Station" im Prümer Krankenhaus

Kunst kommt ins Krankenhaus: Dank einer Kooperation des Kulturkreises "Altes Amt" in Schönecken mit dem Prümer Krankenhaus werden ab dem 28. Februar 30 Bilder des Eifelmalers Peter Otten im Erdgeschoss des Krankenhauses zu sehen sein.

Prüm/Schönecken. (ch) "Das ist eine gute Aktion, die ganz gut ankommt", sagt Andreas Fidelak, der kaufmännische Direktor des Prümer St.-Joseph-Krankenhauses. Das Krankenhaus hatte bei Hilda Dogan, der Leiterin des Kulturkreises "Altes Amt" in Schönecken nachgefragt, ob das Krankenhaus bei den regelmäßig stattfindenden Ausstellungen einbezogen werden könnte. Diesem Wunsch kam man dort gerne nach, "um unseren Künstlern ein größeres Publikum zu sichern". Dazu werden im Erdgeschoss des Krankenhauses zwei Bereiche mit rund 40 Metern Wand zur Verfügung gestellt, an denen ab dem 28. Februar rund 30 mittlere und größere Gemälde des Eifelmalers Peter Otten ausgestellt werden. "Kunst ist natürlich immer Geschmackssache, dem einen gefallen die Bilder besser als dem anderen, aber insgesamt kommt die Idee, Kunst ins Krankenhaus zu bringen, gut an", sagt Fidelak. Die Ausstellung soll bis zum 18. April täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen sein. Parallel dazu werden im Alten Amt in Schönecken 30 weitere Aquarelle, Tuschezeichnungen und kleinere Landschaftsbilder gezeigt, die nach Vereinbarung unter Telefon 06553/3389 zu sehen sind.

Der 1909 in Mehren/Vulkaneifel geborene Peter Otten war ein Schüler des Expressionisten Pitt Kreuzberg, künstlerisch orientierte er sich aber eher an Franz von Wille, der zahlreiche Landschaften der Eifel ins Bild setzte. Bei seinem Tod 2005 hinterließ Otten ein Werk von über Tausend Bildern und Grafiken.