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Neue Schicht, Dorf ist dicht: Sanierung in Wischeid

Neue Schicht, Dorf ist dicht: Sanierung in Wischeid

Die Straße durch den Ortsteil von Auw wird erneuert.

Wischeid (fpl) Fahrbahn kaputt, Sanierung kommt: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Gerolstein lässt die Kreisstraße 159 im Auwer Ortsteil Wischeid erneuern. Außerdem erhält die Straße auf dem Stück nach Auw eine neue Asphaltschicht.
Deshalb muss die K 159 in Wischeid und auf der freien Strecke außerhalb des Orts gesperrt werden. Die Regelung gilt von Montag, 28. August, bis voraussichtlich Samstag, 16. September. Wischeid kann während dieser Zeit nur aus Richtung Verschneid angefahren werden.
Die Häuser der etwa 120 Einwohner von Wischeid seien bis auf vielleicht einen oder zwei Tage erreichbar, sagt Markus Hager vom LBM.
Die Straße wird nicht von Grund auf erneuert, dann würden die Arbeiten deutlich länger dauern und mehr kosten als die vorgesehenen 105 000 Euro: In Wischeid werde ein Teil der Deckschicht weggefräst und erneuert, sagt Markus Hager. Auf dem Stück nach Auw werde eine Kombination aus Deck- und darunter liegender Tragdeckschicht verwendet: "Da ist in der Körnung mehr Bitumen drin und kann in einer Schicht eingebaut werden" sagt Hager. Zwar habe sie nicht die gleiche Tragfähigkeit wie zwei gesonderte Schichten, werde aber seit rund zehn Jahren immer wieder für Straßen verwendet, die nicht so stark befahren würden.
Bei einer Straße mit höherer Auslastung "hat man - von oben nach unten betrachtet - normalerweise eine Deck- oder Verschleißschicht", sagt Bruno von Landenberg vom LBM. "Dann folgt darunter eine Binderschicht." Diese verbindet die Verschleiß- mit der ganz unten liegenden bituminösen, auf Mineralöl basierenden Tragschicht. Darüber hinaus gibt es, vor allem bei Bundesstraßen, auch hydraulisch gebundene Tragschichten mit Zementanteil, sagt von Landenberg. Diese werde noch unter der bituminösen Tragschicht eingebaut und diene "der weiteren Lastverteilung in den Untergrund".