Neue Wohnungen für Senioren in Bitburg: Unternehmen erweitert Stadt-Residenz

Neue Wohnungen für Senioren in Bitburg: Unternehmen erweitert Stadt-Residenz

Vier Jahre nach dem Bau der ersten Wohnanlage in der Bahnhofstraße soll es nun im Herbst mit dem zweiten der insgesamt drei Bauabschnitte weitergehen. Neben Eigentumswohnungen werden dort im Auftrag der Caritas auch Räume für eine Senioren-WG geschaffen.

Vor ein paar Jahren sah es noch so aus, als sei der Markt an Eigentumswohnungen in Bitburg halbwegs gesättigt. Diesen Eindruck hatte zumindest Thorsten Assion vom Bauunternehmen UVB. Nachdem die Firma in der Bahnhofstraße mehr als zehn Millionen Euro in den Bau einer Wohnanlage investiert hatte, war als nächstes die Errichtung von zwei weiteren, etwas kleineren Anlagen geplant. Voraussetzung dafür war allerdings eine entsprechende Nachfrage. Und die war laut Assion zunächst nicht im gewünschten Ausmaß vorhanden. Weswegen der Start des zweiten Bauabschnitts bis auf weiteres verschoben wurde.

"Wir schauen immer, wie die Vermarktung läuft, bevor wir loslegen", sagt er. Und offenbar läuft sie derzeit wieder gut. Denn im Herbst möchte UVB mit dem Bau der zweiten Anlage beginnen. Laut Assion sind von den dort geplanten zehn Wohnungen bereits sieben reserviert. Ausschlaggebend für den Baubeginn sind aber nicht nur diese Reservierungen, sondern vor allem das Interesse der Caritas. Der Sozialverband möchte nämlich in der neuen Wohnanlage eine Senioren-WG einrichten. Mit zwölf Appartements, einem gemeinsamen Ess-Koch-Bereich, einem Pflegebad sowie einem Schlafraum für das Betreuungspersonal, das rund um die Uhr vor Ort sein soll. Auf anderthalb Etagen soll sich diese WG verteilen, die es, wie Assion betont, in dieser Form in Bitburg bislang noch nicht gebe.

Eine reine Wohnanlage für Senioren soll der neue Bau aber nicht werden. "Von den übrigen Wohnungen wird die Einrichtung der Caritas räumlich abgetrennt sein, da es zwei separate Eingänge geben wird", so der Projektverantwortliche des Bauunternehmens. Zudem würden - anders als beim ersten Wohnblock - in der zweiten und auch deutlich kleineren Wohnanlage die Eingänge zu den Wohnungen auf der Vorderseite liegen.

Vier bis viereinhalb Millionen Euro investiert das Unternehmen nach Aussage von Assion in dieses Projekt, dem möglicherweise schon bald ein weiteres folgen wird. Denn, wie Assion erklärt, gebe es bereits Reservierungen für den dritten Bauabschnitt. Dieser soll nördlich der schon vorhandenen Wohnanlage umgesetzt werden, während das baugleiche Gebäude des zweiten Abschnitts, mit dessen Errichtung in wenigen Wochen begonnen wird, südlich davon entsteht. Und wenn es die Nachfrage hergibt, so wird auch nach diesen drei Bauabschnitten in der Bahnhofstraße noch nicht Schluss sein. So ist auf der gegenüberliegenden Seite, neben der Volksbank-Filiale, eine vierte Wohnanlage geplant. Das dafür notwendige Grundstück hat sich das Bauunternehmen bereits gesichert. uhe