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Neuer Arbeitskreis für die Bitburger Südstadt

Handel : Gemeinsam für Bitburgs Süden

Bei der Versammlung des Bitburger Gewerbevereins im Frühjahr ist ein neuer Arbeitskreis gegründet worden. Diese Gruppe, die die Südstadt voranbringen möchte, hat hinter den Kulissen mit der Arbeit begonnen.

Noch ist der Arbeitskreis Südstadt nicht öffentlich in Erscheinung getreten. „Wir sind noch am Anfang“, sagt Jan Müller, der diese im Frühjahr gegründete Gruppe leitet. Das heißt aber nicht, dass noch nichts passiert ist in der Zwischenzeit. „Wir haben gemerkt, dass sich einige Mitglieder nicht richtig vom Gewerbeverein vertreten gefühlt haben“, sagt Müller über die Motivation, eine weitere Arbeitsgruppe zu gründen.

Dabei gehe es nicht darum, Werbung für einzelne Betriebe zu machen. Es müsse vielmehr eine Zusammenarbeit und ein gemeinsames Auftreten angestrebt werden. „Wir wollen die Südstadt voranbringen, ihr ein Profil geben“, formuliert Jan Müller das Ziel der Arbeitsgruppe.

Bei der ersten Zusammenkunft seien direkt 22 Anmeldungen eingegangen, erzählt der Leiter des Rewe-Marktes in der Mötscher Straße. Inzwischen gab es Ende Oktober bereits ein zweites Treffen, an dem neun Betriebe, die Mitglied im Gewerbeverein sind, vertreten waren und aktiv an einer Weiterentwicklung mitwirken möchten.

Die Südstadt ist in Bitburg ein sehr großes Areal, das von der Mötscher Straße bis zur Saarstraße über Merlick bis hin zum Gelände des ehemaligen Flugplatzes reicht.

Das macht für die Akteure die Sache nicht einfach, denn nicht nur die Fläche ist riesig im Vergleich zur Innenstadt. Auch die Vielfalt der Betriebe ist groß. Da gibt es Handel, Dienstleistung und produzierende Betriebe. Diese alle unter einen Hut zu bringen sei schwierig.

Dennoch hofft Müller, dass sich etwas bewegen lässt. Doch so etwas brauche Zeit. Beim Halloween-Shopping habe man auch klein angefangen beim Gewerbeverein, mittlerweile sei eine riesige Veranstaltung daraus geworden.

Jetzt gehe es erst einmal darum, weitere Mitstreiter zu gewinnen. Denn gemeinsam könne man auch eher bei der Politik etwas bewirken, was sich in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt habe.

Derzeit versuche man sozusagen durch Mund-zu-Mund-Propaganda Interesse zu wecken. Er selbst spreche beispielsweise auch Kunden aus der Südstadt an, die bei ihm im Markt einkaufen.

Als Beispiel für eine gemeinsame Aktion könnten die Betriebe der Südstadt laut Müller beispielsweise parallel zum verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt und der Ausstellung der KFZ-Betriebe auch die Türen öffnen.

Produzierende Firmen könnten zu einem Tag der offenen Tür einladen und Menschen zeigen, wie dort gearbeitet wird.

Jan Müller denkt auch darüber nach, den Rewe-Markt wieder beim verkaufsoffenen Sonntag zu öffnen und besondere Aktionen wie zum Beispiel Verkostungen anzubieten.

Um weitere Ideen zu sammeln, seien jetzt Treffen alle sechs Wochen geplant, wobei Müller auf weitere Interessenten hofft. Das nächste Treffen ist am Montag, 2. Dezember, um 18.30 Uhr in den Räumen von Bad Novelle.