Neuer Asphalt für die Hauptstraße

Neuer Asphalt für die Hauptstraße

Der Ausbau schreitet voran: Die Hauptstraße in Arzfeld soll bis Ende des Jahres fertig sein. Ober- und Unterstraße werden bis Ende Mai erneuert. Insgesamt werden rund 2,5 Millionen Euro in den Straßenausbau investiert.

Arzfeld. "Mmh. Frischer Asphalt ist der schönste Geruch der Welt", sagt Wolfgang Weiland und atmet tief durch die Nase ein. Der Chef der Firma Weiland Bau ist mit dem Ausbau der Hauptstraße und der Ober- und Unterstraße (K 58) in Arzfeld beauftragt. "Baulärm ist für uns Zukunftsmusik", stimmt ihm Klaus Juchmes, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde (VG) Arzfeld, zu. In Arzfeld schreiten die Bauarbeiten sichtbar voran. Bis Ende des Jahres soll der Ausbau der Hauptstraße fertig werden, sagt Ortsbürgermeister Alfons Kockelmann.

Bauarbeiten kosten fast 2,5 Millionen Euro



Nach anfänglichen Unruhen im Vorfeld wegen der Umstellung auf wiederkehrende Beiträge vor zwei Jahren sei es nun ruhig in der Anliegerschaft, sagt er. "Für unsere Verhältnisse geben wir auch riesige Summen aus", sagt Kockelmann. Fast 2,5 Millionen Euro kosten beide Maßnahmen zusammen. Davon entfallen 895 000 Euro auf die Hauptstraße und 1 454 000 Euro auf den Ausbau der K 58. Mehr als 500 000 Euro müssen die Bürger für den Ausbau der Hauptstraße zahlen. "Hätte die Straße von den wenigen Anliegern bezahlt werden müssen, hätte es die ruiniert", sagt Kockelmann.

Neue Bürgersteige, neue Straßenlaternen und auch neue Wasserleitungen: Klaus Juchmes hält den Ausbau für gelungen. In einem Abwasch erneuert das Kreiswasserwerk 90 Prozent aller Leitungen. Auch die Telekom und das RWE verlegen ihre Leitungen wieder im Erdboden.

Das sei jahrelang nicht mehr der Fall gewesen, sagt Wolfgang Weiland.

18 Arbeiter sind im Einsatz



Für die Pflasterarbeiten beim Gehweg hat Weiland erstmals eine neue automatische Pflastermaschine im Einsatz. Mit durchschnittlich 18 Leuten ist in Arzfeld zurzeit Weilands größte Baustelle in Rheinland-Pfalz. "Meistens sind Zweidrittel dieser Personen nur im Bereich der Hauptstraße im Einsatz. Die Restarbeiten sind dort mittlerweile überschaubar", sagt Thomas Schon vom Landesbetrieb Mobilität Gerolstein, der mit der Bauleitung der Kreisstraße betraut ist.

Aufgrund des verspäteten Baubeginns Ende August (ursprünglicher Beginn sollte Anfang Juni sein) hofft er, dass in den nächsten Wochen die K 58 mit der versprochenen Arbeiterzahl besetzt wird, um vor dem Wintereinbruch noch die Asphalttragschicht in die Unterstraße einbauen zu können, "was auch für die betroffenen Anlieger wichtig wäre". Die Oberstraße soll dann bis Ende Mai fertig werden.

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