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Neuer Putz und frische Farbe für die Pronsfelder Kirche

St.-Remigius in Pronsfeld ist fertig saniert : Neuer Putz und frische Farbe

Pronsfelder Kirche wurde für 114 000 Euro innen saniert. Der Anstrich war in die Jahre gekommen.

Der Putz war an einigen Stellen abgeplatzt, die Farbe sichtlich gealtert. „Zwischen 25 bis 30 Jahre ist es her, dass die Pronsfelder Pfarrkirche zuletzt innen gestrichen worden ist“, schätzt Thomas Stadler von der Rendantur Prüm, die sich um die Bistumsimmobilien der Region kümmert.

Also wurde die Kirche geschlossen, um die nötigen Arbeiten in die Wege zu leiten. Kurze Zeit später mussten, bedingt durch die Corona-Pandemie, auch für die anderen Gotteshäuser schließen. Rund 114♦000 Euro sind für die Renovierung veranschlagt. Das Bistum übernimmt davon 48♦000 Euro, 66♦000 Euro beträgt der Eigenanteil der Kirchengemeinde. „Wir haben auch Spenden bekommen. Doch die decken nicht die komplette Summe ab“, sagt Stadler. Für einen Großteil der Kosten werde ein Darlehen aufgenommen – eine innere Anleihe. Das bedeutet, dass die Kirchengemeinde ihr eigenes Vermögen beleiht.

Neben Putzarbeiten, die umfangreicher waren, als zunächst angenommen, wurde auch in Absprache mit dem Amt für kirchliche Denkmalpflege eine neue Farbfassung für den Innenanstrich gewählt. Eine Firma, die auf Kirchenrestauration spezialisiert ist, hat die Ausmalungen und künstlerische Gestaltung übernommen. Außerdem wurde die Liedanzeige erneuert und die Heizungssteuerung modernisiert. Die Kirche wurde in Eigenleistung leergeräumt, gereinigt und wieder eingeräumt.

Aufnahmedatum : 9.März 2020 : Ausmalen des Abschlussbogens des Langschiffes, Blick in Richtung Chorraum. Foto: Winfried Richards Foto: Winfried Richards

Im Jahr 1921 wurde die bestehende Antoniuskapelle zur heutigen Pfarrkirche umgebaut. Der Hochaltar wurde erhalten, ebenso der Taufstein. Früher zierte eine Wandmalerei des Godesberger Künstler Paul Magar eine Fläche der linken Vierung. Dargestellt war eine Szene der Gesetzgebung auf dem Sinai. 1970 wurde die Wandmalerei allerdings bei einer Innenrenovierung überpinselt, heißt es im Buch „Rund um die Kirche im Dorf“.