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Neuer Schneefall, tödlicher Unfall

Neuer Schneefall, tödlicher Unfall

Am Montag hat sich der Winter in der Eifel noch einmal mit kräftigen Schneefällen zurückgemeldet. In der Nähe von Schmidtheim (Kreis Euskirchen) verunglückte am Abend ein 39-jähriger Autofahrer tödlich. Sein Fahrzeug war vermutlich auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen.

Unfall mit tödlichen Folgen: Der Fahrer dieses Wagens starb in der Nähe von Schmidtheim. Foto: Manfred Hilgers

Prüm/Schmidtheim. Mit schweren und nassen Flocken meldete sich am Montagabend der Winter in den höher gelegenen Gebieten der Region zurück. In den Straßen- und Autobahnmeistereien wurden die Räumfahrzeuge wieder ausgeparkt und rückten aus: "Wir sind mit sechs Fahrzeugen unterwegs", sagte Peter Schmitz von der Straßenmeisterei Prüm am Dienstagmorgen. Den ersten Einsatz habe man gegen ein Uhr in der Nacht gefahren.

Während die Polizei-Inspektion in Prüm bis Dienstagmorgen keine wetterbedingten Unfälle verzeichnete, starb am Montagabend in der Nordeifel zwischen Schmidtheim und Blankenheim (Kreis Euskirchen) ein 39 Jahre alter Mann aus Schleiden bei einer Kollision mit einem Lastwagen. Der Fahrer, auf der B 51 unterwegs in Richtung Blankenheim, hatte gegen 21.15 Uhr laut Zeugenaussagen mehrere LKW überholt. Dabei geriet er ins Schlingern und auf die Gegenfahrbahn. Sein BMW stieß zunächst mit einem Audi zusammen, drehte sich, kollidierte mit einem Lastwagen aus Trier und wurde dabei in zwei Teile gerissen. Im LKW wurden zwei 30 und 29 Jahre alte Männer aus Trier eingeklemmt und erlitten schwerste Verletzungen. Die B 51 war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen Schmidtheim und Blankenheimerdorf etwa vier Stunden lang gesperrt.

Am Dienstag waren die Hauptverkehrsstraßen geräumt, nur auf den Nebenstrecken behinderte vor allem morgens der Schnee stellenweise die Autofahrer.

Das nasskalte Wetter soll bis zum Wochenende anhalten. Dabei ist in den höheren Lagen weiterhin mit Schneefällen und überfrierender Nässe zu rechnen. Die Räumdienste sind gerüstet: "Dafür haben wir noch genug Material", sagt Peter Schmitz von der Prümer Straßenmeisterei.