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Neuer Standort für Weihnachtsmarkt gesucht

Neuer Standort für Weihnachtsmarkt gesucht

Die Zeit wird knapp: Am Freitag, 7. Dezember, soll der Bitburger Weihnachtsmarkt starten. Wo allerdings die Veranstaltungsbühne und Stände aufgebaut werden, steht noch nicht fest. Der Postplatz, zuletzt Ort des adventlichen Spektakels, wird es nicht sein: Der Abriss des Postgebäudes soll im November beginnen.

Bitburg. Der Advent naht mit großen Schritten: Lebkuchen, Weihnachtsgebäck, Zimtsterne & Co. sind schon seit längerem in den Geschäften zu finden. Und so rückt auch die Zeit der Weihnachtsmärkte näher. Wo allerdings die adventlich geschmückten Stände in Bitburg vom 7. bis 16. Dezember ihren Platz finden werden, steht noch in den Sternen. Der Postplatz, der 2011 von den TV-Lesern als Standort für den Weihnachtsmarkt auserkoren wurde, wird es definitiv nicht sein: Der Abriss des Postgebäudes solle noch im November erfolgen, hieß es am Donnerstagabend in der Sitzung des Arbeitskreises Stadtmarketing.
Und so stellt sich die Frage nach einem Ausweichquartier. Der Gewerbeverein favorisiert als neuen Standort den Platz vor der Bitburger Stadthalle und der Marken-Erlebniswelt. "Das wäre mein Lieblingsplatz", sagt Edgar Bujara, Vorsitzender des Gewerbevereins. Die Bitburger Braugruppe habe dazu bereits ihre Zustimmung signalisiert und biete zudem sogar den Platz an der Brunnenanlage zwischen der Marken-Erlebniswelt und dem Simonbräu. "Da könnte dann der Krippenwald aufgebaut werden", sagt Bujara.
In trockenen Tüchern ist dieses Vorhaben allerdings nicht: Es bestehe noch Abstimmungsbedarf, ergänzt der Gewerbevereinsvorsitzende und weist besonders auf die zu klärenden Sicherheitsfragen hin. "Wenn parallel in der Weihnachtszeit eine Veranstaltung in der Stadthalle stattfindet, klappt das nicht mit der Evakuierung, mit dem Sicherheitsdienst und dem Notdienst", fasst Werner Krämer, Pressesprecher der Stadt, die Bedenken zusammen. "Ich werde mit der Feuerwehr und der Kreisverwaltung alles noch mal durchgehen", sagt Bujara, der "guter Dinge" ist, für diese Fragen eine Lösung zu finden. Kopfzerbrechen bereitet ihm zudem die Herausforderung, neben der Veranstaltungsbühne, auf der wieder ein buntes Programm geboten werden soll, alle Stände vor der Stadthalle unterzubringen: 13 Aussteller haben sich bereits beim Gewerbeverein angemeldet, drei weitere Anfragen gibt es.
Sollte der Standort an der Stadthalle wegen der Sicherheitsfragen aus dem Rennen sein, stellt sich allerdings weiter die Frage, wo denn der Weihnachtsmarkt alternativ zentrumsnah beherbergt werden könnte. "Der Rathausmarkt ist zu klein", sagt Stadtpressesprecher Werner Krämer, "wenn da mal die Bühne steht, ist nicht mehr viel Platz für viele Stände."
Auch der Parkplatz Grüner See, der bei der Sitzung des Arbeitskreises Stadtmarketing als Schauplatz für das adventliche Treiben ins Spiel gebracht wurde, sei nicht ideal: "Da haben wir logistische Probleme, weil dort Wasser- und Stromanschlüsse fehlen", erklärt Krämer, der zugibt, dass die Zeit langsam eng werde: "Die Standortfrage muss geklärt sein bis spätestens Ende Oktober!"
Welche Idee haben Sie für den Bitburger Weihnachtsmarkt: Welcher Standort wäre aus Ihrer Sicht am besten geeignet? Mailen Sie uns Ihren Vorschlag an eifel-echo@volksfreund.de (Name und Wohnort bitte nicht vergessen).
Extra

Damit die Stadt in der Weihnachtszeit in schönstem Licht erstrahlt, hatten die Gewerbetreibenden im Jahr 2009 20 000 Euro investiert. Mit diesem Geld konnte in der Adventszeit ein leuchtendes Sternenmeer über der Fußgängerzone und der Trierer Straße aufgehängt werden. Nun legen die Gewerbetreibenden nach: Für noch einmal 20 000 Euro von Mitgliedsbetrieben des Gewerbevereins und Unterstützern wurden weitere Überspannungen und 25 dekorative Sterne gekauft. Damit ist die seit 35 Jahren im Betrieb befindliche Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt zu 90 Prozent ausgetauscht. Vorteil der neuen Beleuchtung: Sie ist durch die LED-Technik wesentlich stromsparender. neb