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Neuer Ziegenkreisel in der Nähe von Bitburg-Stahl

Neue Figuren auf dem Kreisverkehr : Neuer Ziegenkreisel in der Nähe von Bitburg-Stahl

Fünf neue Skulpturen stehen auf dem Kreisel der B 50 zwischen der Innenstadt und Stahl.

Ziegen haben es den Bitburgern angetan. Gleich fünf Exemplare grasen seit einigen Wochen auf dem Kreisel an der B 50 zwischen der Innenstadt und Bitburg-Stahl. Damit gesellen sie sich zu ihren drei großen Schwestern, die auf dem Kreisel an der Anschlussstelle B 257 stehen.

Die Skulpturen wurden von dem Niederprümer Künstler Hubert Kruft auf Initiative von Harald Enders, Leiter des Landesbetriebes Mobilität in Gerolstein, geschaffen.

Den Urbitburgern wird die Sage der Bitburger Gäßestrepper bekannt sein. Demnach sollen schwedische Söldenertruppen die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges besetzt haben, um die Bewohner auszuhungern. Kurz bevor sich die Bürger ergaben, hatte ein Bitburger die rettende Idee: Sie zogen mehreren Kindern die Felle der in Not geschlachteteten Ziegen an und ließen sie auf der Stadtmauer laufen. Die Schweden sahen die „Ziegen“ und glaubten, in Bitburg gäbe es Nahrung im Überfluss. Da sie selbst fast keine Vorräte mehr hatten, zogen sie ab und die Stadt war gerettet.

Noch heute sind die Bitburger stolz auf ihr Symboltier, die Ziege, und tragen mit Stolz ihren Spitznamen „Gäßestrepper“.