Neues Jahr, neuer Quatsch

ProSt NEujaHr. sI3Ht k0misCH avs, 0deR? Als wÜrd3 dA etvvas nICHt st/mmen, nIchT wAHr? Tja.



Es ist nämlich so, dass ich jetzt an einem anderen Computer sitze. Und nicht an meinem geliebten Apple-Apparillo (der zwar viel älter ist als diese sperrige Kiste hier, aber viel mehr kann). Weil mich die bösen Mächte des Konformismus dazu gedrängt haben.

Und das Schreiben an diesem, naja, Gerät fühlt sich ungefähr so an, wie die ersten Zeilen da oben aussehen: bescheuert. Was soll man auch von einem Computer halten, bei dem man auf "Start" drücken muss, wenn man ihn ausschalten will. Wobei "ausschalten" hier aber "herunterfahren" heißt. Da könnt ich hochfahren. Beziehungsweise: baschte!

Unser Thema ist also: Veränderung. Umgewöhnung. Das Neue. Und wie der Eifeler darauf reagiert.

Er reagiert natürlich verhalten. Das klingt dann etwa so: "Hann se weer/alt eröm jät Neies ..." Oder: "Watt saal dat dann sinn !?!" Oder: "Ah Wenn dou dat säähs " Oder, ganz lässig: "Dajeeh/Dajööh "

Was er damit meint, ist klar: "Das kann so neu sein, wie es will. So lange wie mein Lanz/Deutz oder der Schinken hier ("die Schönk elo") hält es auf keinen Fall. Und morgen wollt ihr mir schon wieder was anderes andrehen, ihr Heinis."

Kurz: Das Neue ist nur dann zu gebrauchen, wenn es sich mindestens 20 Jahre hält. Für uns ist es dann, wenn wir es gut gepflegt, pardon, estermiert haben, immer noch wie fuschneu, während die anderen schon besinnungslos dem nächsten Quatsch nachrennen.

Sollen sie doch. Wir aber wissen: Et jit net jerannt. ma/klg

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