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Neujahrskonzert Junge Philharmonie Köln in der Stadthalle Bitburg

Konzert : Klänge aus den Goldenen Zwanzigern und mehr: Musikalischer Start ins neue Jahr in Bitburg

Die Junge Philharmonie Köln ist in der Stadthalle Bitburg zu Gast gewesen. Sie entführte klangvoll in die Goldenen Zwanziger Jahre.

Mit dem Neujahrskonzert der Jungen Philharmonie Köln gab es am Freitagabend gewisser­maßen den musikalischen Startschuss ins Jahr 2022. Zum Neujahrskonzert kamen unter 2G-Bedingungen rund 250 Zuhörer in die Bitburger Stadthalle.

Neujahrskonzert Junge Philharmonie Köln in der Stadthalle Bitburg
Foto: Höser Rudolf

Das Orchester spielte auf Einladung der Kulturgemeinschaft Bitburg. Der Vorsitzende Joachim Kandels begrüßte die Gäste und das Orchester. „Ich sehe Sie alle mit Masken hier im Saal sitzen, eine für uns alle ungewohnte Situation. Dabei sind wir doch froh, dass dieses Neujahrskonzert überhaupt stattfinden kann“, sagte Kandels. Und auch Volker Hartung, der Dirigent der Jungen Philharmonie, äußerte sich dankbar. „In diesen bewegten Zeiten bricht auch unserem Orchester so manche Veranstaltung weg. Von zehn vorgesehenen Neujahrskonzerten sind noch zwei übriggeblieben. Das eine spielen wir heute hier bei Ihnen in Bitburg. Sie gehören damit zu unseren treuesten Zuhörern, dafür unser herzlicher Dank“, stellte Hartung fest.

Mit einem – wie der Dirigent erwähnte – verfeinerten Programm seien sie nach Bitburg angereist. „Wir präsentieren Musik aus den Goldenen Zwanziger Jahren und beginnen mit einem Stück aus einem Broadway-Musical“, kündigte Hartung an und versprach schwungvolle Melodien. Und die gab es dann auch. Die Zuhörer fühlten sich zurückversetzt in das lebenslustige Berlin vor 100 Jahren. Die Stücke – den meisten wohl eher unbekannt – brachten Foxtrott- und Walzer­melodien an die Ohren der Zuhörer. Es gab aber auch die klassischen Titel eines Neujahrskonzerts zu hören, besonders am Ende des Programms. Bestechend waren die Solo­­vorträge der Künstler. Das Orchester wurde damit einmal mehr seinem Ruf als Solisten­schmiede gerecht.

 Dirigent Volker Hartung während des Konzert in der Stadthalle Bitburg.
Dirigent Volker Hartung während des Konzert in der Stadthalle Bitburg. Foto: Höser Rudolf

Dann auch noch ein versöhn­liches Ende: „Weil wegen Corona ja keine Bewirtung stattfinden kann, geben wir von der Kulturgemeinschaft Ihnen allen ein kleines Präsent mit auf den Heimweg“, kündigte Kandels an. Jeder Gast erhielt eine kleine Flasche Sekt. „So können Sie zu Hause das Konzert noch einmal Revue passieren lassen und auf ein gutes neues Jahr anstoßen.“