1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Nicht fertig und schon vermarktet

Nicht fertig und schon vermarktet

Gute Neuigkeiten aus Irrel: Die Bauarbeiten am Gebäudekomplex an der neuen Irreler Mitte sind zwar noch im vollen Gang. Dennoch steht bereits zwei Monate, bevor alles fertig ist, fest, dass alle gewerblichen Flächen vermarktet und alle Eigentumswohnungen verkauft sind.

Irrel. Es riecht nach Verputz. Hier und da liegt noch Isolierwolle herum. Es wird gehämmert, geschraubt und gebohrt. Die Bauarbeiter in dem Gebäudekomplex in der neuen Irreler Mitte, direkt am Kreisel, sind schwer mit dem Innenausbau beschäftigt. Die Zeit läuft. In zwei Monaten muss alles fertig sein. Dann wollen die Geschäfte und Praxen eröffnen und die Eigentümer oder Mieter in ihre Wohnungen ziehen.Doch nicht nur mit den Bauarbeiten liegt man in der Irreler Mitte voll im Zeitplan, auch mit der Vermarktung des Objekts. "Wir sind in der erfreulichen Situation, zwei Monate, bevor alles fertig ist, verkünden zu können, dass alle gewerblichen Flächen vermarktet sind", sagt Stefan Kutscheid, Geschäftsführer der Faco-Projektentwicklung. "Aus den letzten Jahren ist mir nicht bekannt, dass ein solches Objekt so früh komplett vermarktet werden konnte", erzählt Kutscheid. Nicht ohne Stolz. Einen Grund sieht er in der guten Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde und der sehr positiven Entwicklung der In-frastruktur.

3,1 Millionen beträgt das Gesamtvolumen dieses Bauprojekts. In der Irreler Mitte wird es ab September einen Frisör, einen Optiker und ein Küchenstudio geben. Der Optiker siedelt sich nicht neu im Ort an, sondern zieht lediglich von der Hauptstraße um, allerdings verdreifacht er seine Verkaufsfläche.

Das Sahnestück hat sich die Gemeinde schon vor Baubeginn gesichert. Ins Erdgeschoss wird die Tourist-Information auf 150 Quadratmetern einziehen. "Dann können wir unsere Gäste auch in einem ansprechenden Ambiente empfangen", betont Ortsbürgermeister Heinz Haas. Zudem zieht die Caritas-Begegnungsstätte über die Straße. Vor allem an Menschen über 50 Jahre ist bei der Konzeption der Wohnungen gedacht worden. Sieben der zwölf Wohnungen sind seniorengerecht.

Auch für die eine der beiden Parzellen neben dem 1900-Quadratmeter-Neubau hat "Faco" bereits Pläne. Die sind jedoch erst in ein paar Wochen spruchreif. Kutscheid ist jedoch optimistisch, dass sich die Erfolgsgeschichte in der neuen Mitte fortsetzen wird.