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Nico Steinbach geht erneut für die Landtagswahl 2021 ins Rennen

Landtagswahl : 100 Prozent für Nico Steinbach

Der SPD-Kreisverband Bitburg-Prüm hat seinen Landtagsabgeordneten erneut für die Landtagswahl 2021 ins Rennen geschickt. Stellvertreter wurde Markus Fischbach.

80 Stimmberechtigte hatte der Kreisverband Bitburg-Prüm zur Wahlkreiskonferenz ins Jugendheim Bettingen geladen, und genau 70 sind erschienen. Als besonderen Gast begrüßen die Delegierten – stehend applaudierend – Landesparteichefin und Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit dabei ist der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Steinbach, der erneut als Kandidat zur Landtagswahl antreten will. Die beiden Politiker kommen gerade aus Bitburg, wo sie für sieben Gemeinden des Kreises Bitburg-Prüm einen Förderbescheid zum Breitbandausbau überreicht haben.

„Ich will Nico Steinbach unterstützen, denn er ist in Mainz eine starke Stimme und vertritt dort eure Region bestens“, sagt Dreyer in ihrer Grußrede. Der Nico sei einer, der die Dinge fortbewegen wolle, der sich nicht auf dem Erreichten ausruhe. Als Beispiel nennt sie sein Engagement im den Breitbandausbau in der Region. Dreyer: „Nico hat in den letzten fünf Jahren Vertrauen aufgebaut. Ich wünsche ihm, dass er sein Direktmandat halten kann.“ Anschließend beleuchtet die Ministerpräsidentin aktuelle Themen, die derzeit die Politik in Mainz, Berlin und in anderen Landeshauptstädten beschäftigen. So etwa die Coronakrise und ihre Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft.

Beim Thema „Bildung“ sagt Dreyer: „Die Coronakrise war hier für Schüler, Lehrpersonal und Eltern eine Herausforderung und hat dabei den Stellenwert der Digitalisierung verdeutlicht.“ Ausführlich geht die Rednerin auch auf das Thema „medizinische Grundversorgung im ländlichen Raum“ ein – im Eifelkreis bekanntlich ein Dauerthema nach der Schließung des Neuerburger Krankenhauses und den Zitterpartien um Prüm und Bitburg. Das Problem sieht Dreyer in den Fallpauschalen – zur Finanzierung der Grundversorgung brauche man ein anderes System.

Auch Kandidat Nico Steinbach steigt bei der Vorstellungsrede – „es geht heute um meine Titelverteidigung“ – mit dem Corona-Thema ein. Er betont, dass gerade in dieser Krise die Eifelregion mit ihren kleinteiligen, auf gute Nachbarschaft bauenden Strukturen ihre Stärke gezeigt habe. Und er spricht sich für nachhaltiges und konstantes Vorgehen aus. Wie etwa beim Breitbandausbau oder beim Erhalt der medizinischen Grundversorgung im Eifelkreis.

Ein besonderes Anliegen sei ihm das schwere Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehrleute, das mehr abverlange als die meisten anderen Ehrenämter. Deshalb, so Steinbach, werde er das Thema „kleine Feuerwehrrente für die freiwilligen Helfer“ unbeirrt weiter verfolgen. Steinbachs Schlussworte: „Wir müssen dafür sorgen, dass die SPD stärkste Kraft im Land und Malu Dreyer Ministerpräsidentin bleibt.“

Die 70 Delegierten feiern die Rede mit viel Applaus. Und sie machen bei den dann folgenden Wahlen des Direktkandidaten und seines Stellvertreters keine Kompromisse: Vorgeschlagen ist allein der Landtagsabgeordnete Nico Steinbach aus Oberweiler, der sich nach fünf Jahren im Mainzer Landtag der Wiederwahl stellen will. Zur Wahl als Stellvertreter (B-Kandidat) steht Markus Fischbach aus Prüm bereit. Die Frage von Versammlungsleiter Bernd Spindler, ob es aus den Reihen der Delegierten weitere Kandidatenvorschläge gebe, verhallt unbeantwortet. Dann die Auszählungsergebnisse: Jeweils 70 Ja-Stimmen (gleich 100 Prozent) für A-Kandidat Steinbach und B-Kandidat Fischbach. Die Nominierten danken und nehmen die Wahl an.

Eröffnet hatte die Versammlung der zweite Kreisvorsitzende Rainer Hoffmann. Nun schreitet er auch zum Schlusswort ans Rednerpult. Er dankt den Delegierten für den harmonischen Verlauf, verbunden mit den besten Wünschen für den ­Kandidaten.