Noch fließt der Verkehr durch Wolsfeld

Noch fließt der Verkehr durch Wolsfeld

Die Ortsumgehung der B 257 bei Wolsfeld soll noch bis Ende der Woche gesperrt sein. Dort wird derzeit an der Entschärfung störender, aber für die Entwässerung der Fahrbahn notwendiger Unebenheiten gearbeitet.

Wolsfeld. "Wie in alten Zeiten", sagt Ortsbürgermeister Heinz Junk und meint damit die Fahrzeuge, die zwischen Bitburg und Irrel unterwegs sind und dabei wieder durch Wolsfeld brettern. "Da merkt man schon, dass man so etwas nicht mehr hinnehmen würde", fügt er hinzu. Dass Junk trotz der hohen Verkehrsbelastung gelassen bleibt, liegt daran, dass dieser Ausflug in die alten Zeiten nur von kurzer Dauer ist. Denn Grund für die "Reaktivierung" der durch den Ort verlaufenden Europastraße sind Bauarbeiten entlang der Wolsfelder Umgehung.

Dort nämlich werden derzeit die sogenannten Schrägverwindungen optimiert. Schrägverwindungen entstehen dort, wo das Quergefälle der Fahrbahn von der einen in die andere Richtung wechselt. Das Gefälle ist notwendig, damit das Wasser abfließen und gefährliches Aquaplaning verhindert werden kann. Im Bereich der B 257-Ortsumgehung Wolsfeld, die erst seit zweieinhalb Jahren in Betrieb ist, gibt es mehrere dieser Verwindungen, die jedoch von Anfang an für Ärger gesorgt hatten. So wurde von Autofahrern der an diesen Stellen unebene Verlauf der Fahrbahn kritisiert.

Inwieweit diese Verkehrsteilnehmer jetzt aufatmen können, wird sich ab dem kommenden Wochenende zeigen.

Spätestens am Samstag nämlich soll die Umgehung freigegeben und damit die Umleitung durch die Ortslage wieder aufgehoben werden. Die Deckschicht sei fertig, und was jetzt noch anstehe, seien Restarbeiten am Parkett und den neben der Fahrbahn verlaufenden Gräben sowie das Markieren der Fahrbahn an den erneuerten Abschnitten, erklärt Karl-Josef Tölkes, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein. An insgesamt fünf Stellen seien die Schrägverwindungen verbessert worden. Eine weitere, die jetzt noch übrig sei und am südlichen Ende der Ortsumgehung liege, werde im Zuge des geplanten dreispurigen Ausbaus der Bundesstraße zwischen Wolsfeld und Niederweis optimiert. Dieser wird nach Auskunft des LBM voraussichtlich in zwei bis drei Jahren erfolgen. uhe